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Baden-Württemberg startet neues Programm für Solarspeicher

© Gerhard Seybert - Fotolia© Gerhard Seybert - FotoliaStuttgart – Die Photovoltaik ist eine Säule im Rahmen der Energiewende. Nach Jahren einer geringen Marktdynamik möchte die Landesregierung von Baden-Württemberg den Ausbau der Photovoltaik im Land beschleunigen.

Mit dem neuen Programm „Netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher“ setzt die Landesregierung von Baden-Württemberg gezielt auf die Stärkung des Solarspeichermarktes. Das Programm ist kumulierbar mit dem KfW-Angebot „Erneuerbare Energien - Speicher“ auf Bundesebene.

Antragstellungen ab 01. März 2018 möglich
Für Speicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden PV-Anlage mit einer Nennleistung bis zu 30 Kilowattpeak (kWp) ist im Rahmen des neuen Speicherprogramms in Baden-Württemberg künftig ein Zuschuss von 300 Euro pro kWh vorgesehen, für größere Speicher 400 Euro pro kWh. Für ein prognosebasiertes Batteriemanagementsystem wird zusätzlich ein einmaliger Bonus in Höhe von 250 Euro gewährt.

Voraussetzung ist, dass der Speicher stationär und netzdienlich ist, das heißt, die Unterstützung ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, die sicherstellen sollen, dass die Verteilnetze nicht zu stark belastet werden. So ist eine Bedingung, dass mindestens 40 Prozent des erzeugten Stroms selbst verbraucht werden muss und nicht eingespeist werden darf.

Das Programm läuft zunächst bis Ende 2019. Abgewickelt wird es über die Förderbank des Landes, L-Bank. Dort sind Antragstellungen ab dem 1. März 2018 möglich.

Landesregierung zielt auf Strom- und Speicherkapazitäten in großem Maßstab
Das mit gut zwei Millionen Euro ausgestattete Speicherprogramm wurde vom Umweltministerium Baden-Württemberg aufgelegt. Es ist Teil der Solaroffensive der Landesregierung und wird von einem wissenschaftlichen Monitoringprogramm der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen begleitet, die auch bereits das Bundesprogramm wissenschaftlich untersuchen.

„Die Photovoltaik hat ein paar schwierige Jahre hinter sich, sie wird aber auf dem Weg der Energiewende gebraucht und muss in Baden-Württemberg einen größeren Beitrag zur Stromerzeugung leisten als bisher. Deshalb wollen wir Investitionen in den Bau neuer PV-Anlagen anreizen“, begründete Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller die Initiative. „Neu an unserem Programm ist die Förderfähigkeit von Speichern großer PV-Anlagen mit mehr als 30 kWp Nennleistung. Damit füllen wir eine Lücke in der Hoffnung, dass nicht nur Heimspeicher installiert werden, sondern neue Stromerzeugungs- und Speicherkapazitäten in größerem Maßstab geschaffen werden“, so Untersteller weiter.


© IWR, 2018


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