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Mit einer (PV)-Photovoltaik-Solaranlage wird Strom aus Sonnenlicht erzeugt. Die Bundesregierung unterstützt die verstärkte Nutzung regenerativer Energien und setzt zunehmend auf die Solarenergie. Nachfolgend die wichtigsten Informationen für die Planung & Errichtung einer Solarstromanlage:
1. (Dach)-FlächenbedarfZur Gewinnung von Strom mittels Solarenergie braucht man eine geeignete Aufstellungsfläche für die Solarmodule. Um Solarzellen mit einer Leistung von 1 kW installieren zu können, werden ca. 10 m² Aufstellungsfläche benötigt. 2. Wieviel Strom produzieren die Solarzellen?Die produzierte Strommenge (kWh) hängt hauptsächlich vom regionalen Standort in Deutschland, von der Ausrichtung (Himmelsrichtung) und vom Aufstellungs-Neigungswinkel ab. Faustformel: Pro kW installierter Solarleistung kann mit einer Strommenge zwischen 700 und 1.200 kWh im Jahr gerechnet werden. Bei einer 5 kW-PV-Anlage (50 m² Flächenbedarf) schwankt die jährliche Solarstromernte somit zwischen 3.500 und 6.000 kWh. (Vergleich: Der Haushalts-Strombedarf für einen 4 Personenhaushalt beträgt ca. 4.000 kWh). 3. Solarstrom-VergütungDie Vergütung für den erzeugten Solarstrom ist gesetzlich aktuell im PV-Vorschaltgesetz und in Kürze im Erneuerbaren-Energien Gesetz (EEG) geregelt. Für Dachanlagen auf Gebäuden oder an Lärmschutzwänden (Anlagengröße bis 30 kW) beträgt der Vergütungssatz (Errichtung im Jahr 2006) je nach Größe beispielsweise zwischen 48,74 ct und 51,8 ct je kWh. Die Vergütung wird 20 Jahre vom Stromnetzbetreiber (meistens Ihr Stromversorger) an den Solaranlagenbetreiber gezahlt. Die Vergütung wird für die erzeugte Strommenge gezahlt, unabhängig davon, was man selbst an Strom verbraucht. 4. Investitionen & Erlöse: Was eine PV-Solaranlage kostetDie Investitionskosten für Solaranlagen zur Stromerzeugung schwanken zwischen 4.000 und 6.000 Euro je installiertem kW. Für die Errichtung einer 4 kW-PV-Anlage müssen daher zwischen 16.000 und 24.000 Euro investiert werden. Für Versicherung, Wartung, Sonstiges, etc. werden derzeit jährlich 1 - 2 Prozent der Investitionskosten angesetzt. 5. Technik & NetzanschlussDie gängigsten und am häufigsten eingesetzten Solarmodule bestehen aus multikristallinen Solarzellen. Amorphe Solarzellen sind zwar preisgünstiger, haben aber einen deutlich geringeren Wirkunggrad (geringere jährliche Solarstrommenge). Die Solaranbieter gewähren i.d.R. eine Solarzellen-Garantie über 20 Jahre (= Investitionslaufzeit). 6. Solarförderung & FinanzierungDie Vergütung für den erzeugten Solarstrom erfolgt nicht aus staatlichen Steuermitteln. Die Stromnetzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, die Solarstromvergütung zu bezahlen. Derzeit zahlt ein durchschnittlicher Haushalt etwa 1 Euro pro Monat mehr für die umweltfreundliche Stromerzeugung, bezogen auf alle regenerativen Energiequellen. Staatliche Zuschüsse zum Kauf einer Solaranlange werden noch von einigen wenigen Bundesländern sowie einigen Kommunen gewährt. Zinsgünstige Kredite werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau Kfw (Tel.: 069-7431-0 ) vergeben. Ein Kredit-Formular der KfW und weitere Infos erhält man über jede Hausbank. Weiter Hinweise hier. 7. WirtschaftlichkeitsberechnungDie Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Solaranlage ist von zahlreichen Faktoren (Höhe der Investitionskosten, Erlöse, Zinssatz, persönlicher Steuersatz, Anteil Eigenkapital/Fremdkapital, jährliche Betriebskosten, etc.) abhängig. Lassen Sie sich ggf. von Ihrem Steuerberater beraten. Weitere Solarinfos zur Planung einer Solarstromanlage:Beratung PV-Solaranlagen Check: |
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