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ZSW erweitert Angebot für PV-Tests

Stuttgart - Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat im März ein neues Photovoltaik-Testfeld im spanischen Girona eröffnet. Auf zwölf Messständen werden Funktions- und Betriebsprüfungen von Modulen aller Art durchgeführt. Zusammen mit dem Testfeld im süddeutschen Widderstall verfügt das ZSW damit über 50 Messplätze. „Ein Test in beiden Regionen kann eine große Bandbreite an Betriebsbedingungen nutzen und liefert einen direkten Betriebsvergleich für Hersteller“, so Peter Lechner, Leiter des ZSW-Testlabors Solab. Beeinträchtigungen durch starke Hitze oder schwache Einstrahlung zeigen, wie gut Qualität und Energieertrag von Solarmodulen sind und wo Verbesserungen vorgenommen werden können.

Neues Mess-Verfahren gegen schleichenden Leistungsverlust
Die Forscher haben außerdem einen wirksamen PID-Test entwickelt, mit dem das Risiko eines schleichenden, durch Leckströme verursachten Leistungsabfalls, ermittelt werden kann. Das ZSW hat dazu zwei bekannte Verfahren kombiniert. Dabei wird die beschleunigte Belastung unter Systemspannung in der Klimakammer mit einer zusätzlichen Untersuchung der Leckströme an den Modulen im Freien verbunden. Aus den zusammengeführten Daten können die Solarforscher nach ZSW-Angaben berechnen, wie viel Zeit dem Testmodul im Normalbetrieb bleibt, bis die Verluste die Toleranzgrenze übersteigen. Die Hersteller erhalten so Klarheit darüber, ob ihr Modul PID-resistent ist.

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© IWR, 2012

03.04.2012

 



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