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Bulgarien plant massive Kürzung bei Solarvergütung

Berlin – Nach Angaben der Exportinitiative Erneuerbare Energien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) plant die bulgarische Energie- und Wasserregulierungskommission (SWERC) die Einspeisetarife für Strom aus Erneuerbaren Energien zu kürzen. Wind- und Solarstrom sind demnach besonders stark von der Kürzung betroffen. Die Kürzung für PV-Freichflächenanlagen soll zwischen 45 und 54 Prozent betragen, bei Windenergieanlagen ist eine Kürzung von 22 Prozent geplant. Die Differenzierung der Einspeisevergütung nach Anlagengröße soll bestehen bleiben. Die endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus.

Ziel: 21 Prozent EE-Strom bis 2020
Die Einspeisetarife in Bulgarien werden für einen Vergütungszeitraum von 20 Jahren garantiert. Regierungsaussagen zufolge werden die Fördersätze regelmäßig an die Wirtschaft und an die Entwicklung der Gestehungskosten angepasst. Bulgarien will bis zum Jahr 2020 den Anteil der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien auf bis zu 21 Prozent steigern.

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© IWR, 2012

26.06.2012

 



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