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Erste Versammlung der SolarWorld-Anleihegläubiger nicht beschlussfähig

Bonn – Wie die SolarWorld AG mitteilt, wird der Restrukturierungsprozess planmäßig mit Versammlungen der Anleihegläubiger fortgesetzt. Nach der heutigen und morgigen Sitzung werden die Anleihegläubiger spätestens auf einem Folgetermin Anfang Juli einen gemeinsamen Vertreter für die weiteren Verhandlungen bestimmen. Medienberichten zufolge war die für heute angesetzte Versammlung der Anleihegläubiger von SolarWorld für das Papier mit der Laufzeit 2016 gescheitert, weil nur 4,6 Prozent des Anleihevolumens anwesend war. Diese ersten Gläubigerversammlungen sind jedoch nur dann beschlussfähig, wenn die anwesenden Anleihegläubiger mindestens 50 Prozent der ausstehenden Anleihen vertreten. Wenn dieses Quorum nicht erreicht wird, so wird jeweils eine zweite Gläubigerversammlung einberufen, welche dann in jedem Fall beschlussfähig ist. Die Aktie von SolarWorld verbessert sich heute durch Gewinne am frühen Nachmittag um bislang 6,7 Prozent auf 0,80 Euro (Stand 16:09 Uhr).

Beschlüsse für Restrukturierung sollen im August gefasst werden
Es ist geplant, die notwendigen Beschlüsse der Hauptversammlung der Gesellschaft und der Gläubiger der von der SolarWorld AG ausgegebenen Anleihen für die Umsetzung der Restrukturierung im August 2013 fassen zu lassen. Dr. Frank Asbeck, CEO der SolarWorld AG: "In den nächsten drei Monaten wollen wir alle Gespräche mit Gläubigern und Kapitalgebern konstruktiv zu Ende führen und damit eine gute Zukunft der SolarWorld gestalten."

Neue Produkte und fairer Handel

Parallel beginnt das Unternehmen an seinen Produktionsstandorten in Deutschland und den USA mit der Serienfertigung von Produktneuheiten wie einem Glas-Glas-Modul, welches nach Angaben von SolarWorld besonders belastbar und langlebig ist. Zudem sollen Module mit höheren Wirkungsgraden gefertigt werden. "Wir haben auch in der aktuell schwierigen Phase weiter in neue Technologien investiert, mit Erfolg! Damit konnten wir Kosten senken und die Leistung für unsere Kunden erhöhen", so Asbeck. Zudem erwartet das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte eine Rückkehr zu fairem Wettbewerb auf dem deutschen und europäischen Solarmarkt, nachdem die Europäische Kommission angekündigt hat, wie zuvor die USA gegen das inzwischen seit drei Jahren andauernde Dumping chinesischer Hersteller anzugehen.

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© IWR, 2013

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