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Hochwasser: TÜV warnt vor überfluteten PV-Anlagen

Köln – Besitzer von Photovoltaik-Anlagen müssen laut TÜV-Rheinland wichtige Sicherheitshinweise beachten, wenn die Anlage bzw. das Haus auf der diese installiert ist, vom Hochwasser betroffen ist. Sollten sich Teile der Anlage unter Wasser befinden, stehen die Teile zwischen den Solarmodulen und dem Wechselrichter automatisch unter elektrischer Spannung wenn Licht auf die Solarmodule fällt. Dies gilt auch bei bereits erfolgter Deaktivierung des Netzes durch den Energieversorger. In dieser Situation besteht die Gefahr eines Stromschlages für den Menschen. Anlagen, die über einen separaten Schalter abgeschaltet werden können sind von diesem Hinweis allerdings ausgeschlossen, so ein Mitarbeiter des TÜV.

Gefahr durch Knallgasexplosionen
Neben Stromschlägen bergen Knallgasexplosionen eine weitere Gefahr für Personen. In kleinen, schlecht gelüfteten Räumen kann die elektrische Spannung im Wasser demnach das Wasser in Wasser- und Sauerstoff spalten. Ein Funke genüge, um dieses Gemisch zu einer Explosion zu bringen. Experten raten daher zu einer Vermeidung von Feuer und zu einer guten Durchlüftung der betroffenen Räume. Den sichersten Weg gehen Betroffene, wenn sie einen fachkundigen Elektriker zurate ziehen, der die Anlage bei bestehendem Hochwasser abklemmt und nach Absinken des Pegels die Anlage trocken legt und sie auf Schäden überprüft, um weitere Gefahren auszuschließen.

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© IWR, 2013

11.06.2013

 



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