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Scatec Solar stellt 40-MW-Projekt in Südafrika fertig

Oslo / Kapstadt – Scatec Solar aus Norwegen erobert weiter den afrikanischen Solarmarkt. Jetzt hat das Unternehmen ein 40 Megawatt (MW) großes Projekt in der südafrikanischen Provinz Nordcap fertiggestellt.

Wie der in Oslo ansässige Projektierer und Betreiber mitteilt, summiert sich die Solarleistung von Scatec in Südafrika durch die kommerzielle Inbetriebnahme des neuen Linde-Projektes auf insgesamt 115 MW. Weitere Projekte sind nicht ausgeschlossen.

Nachführsystem soll Ertrag steigern

Das Linde-Projekt wurde im Rahmen des Renewable Energy Independent Power Producer Program in Südafrika errichtet. Raymond Carlsen, CEO von Scatec Solar, erklärte, dass man von der Errichtung des zuvor in Südafrika umgesetzten Kalkbult-Projektes profitiert habe. Zudem habe sein Unternehmen im neuen Projekt auch ein Nachführsystem installiert, mit dem der Anlagenertrag entscheidend gesteigert werden könne. Scatec Solar habe seit mehr als vier Jahren Solarparks in Südafrika entwickelt und man werde weitere Projekte umsetzen, so Carlsen.

Strom für 20.000 Haushalte

Die jährliche Stromerzeugung des Linde-Solarkraftwerks soll bei etwa 94 Millionen Kilowattstunden (kWh) liegen. Damit können etwa 20.000 südafrikanische Haushalte versorgt werden. Der Strom wird ins lokale Netz eigespeist und im Rahmen eines 20 Jahre laufenden Stromliefervertrages mit dem nationalen Versorger Eskom abgenommen. Finanziert wurde das Projekt durch die südafrikanische Standard Bank. Das Projekt-Konsortium besteht aus Scatec Solar als Mehrheitseigner, der Standard Bank, der Old Mutual Life Assurance Company sowie der norwegischen Entwicklungsbank Norfund und dem Unternehmen Simacel aus Südafrika.

Teil des Umsatzes und Dividenden für soziale Zwecke

Die lokale Wertschöpfung für dieses Projekt ist laut Scatec Solar enorm gewesen. So habe die Errichtung der Anlage zahlreiche Jobs mit sich gebracht. Bis zu 340 Angestellte, die meist aus den Gemeinden vor Ort gekommen waren, hätten an der Anlagen-Errichtung mitgewirkt. Ein Teil der Anlagenumsätze sollen der sozio-ökonomischen Entwicklung in der Region zugute kommen. Dabei werde der Fokus auf Ausbildung, Erziehung und Gesundheit gelegt. Scatec Solar ist auf dem afrikanischen Kontinent auch in Ruanda aktiv. Dort hat die norwegische Premierministerin Erna Solberg kürzlich einen 8,5-MW-Solarpark von Scatec besucht.

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