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Tesla erhält in Brandenburg grünes Licht für Fundamente der Gigafactory

© Tesla© TeslaPotsdam - Der US-Elektrofahrzeughersteller Tesla hat eine weitere Teilgenehmigung für den Bau der neuen Gigafactory in Brandenburg erhalten. Damit hat Tesla zwar ein weiteres Zwischenziel erreicht, in trockenen Tüchern ist die Genehmigung des Gesamtvorhabens allerdings noch nicht.

Das Landesumweltamt Brandenburg hat grünes Licht für den vorzeitigen Beginn eines weiteren Teils der Maßnahmen zum Bau der Tesla Gigafactory in Grünheide in Brandenburg gegeben. Alle Behörden, die an dem Verfahren beteiligt waren, haben der Zulassung zugestimmt. Tesla führt die Maßnahmen bis zur endgültigen Genehmigung des Gesamtprojektes allerdings auf eigenes Risiko durch. Der Rückbau aller Maßnahmen, die bislang durchgeführt wurden, ist daher nicht ausgeschlossen.

Landesamt für Umwelt genehmigt einen Teil der Gründungs-, Erd- und Rohbauarbeiten
Das Landesamt für Umwelt des Landes Brandenburg hat eine weitere Zulassung des vorzeitigen Beginns nach § 8a des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) für die Errichtung der geplanten Gigafactory von Tesla in Grünheide erteilt. Zugelassen werden damit unter anderem Gründungs- und Fundamentarbeiten oberhalb des Grundwasserleiters, Erdarbeiten, Rohbaumaßnahmen und die Errichtung der privaten Verkehrsflächen auf dem Gelände. Alle baulichen Anlagen oberhalb der geplanten Pfahlgründungen sowie Bauteile und Leitungen, die in das Grundwasser hineinreichen, sind nicht in der Zulassung enthalten. Tesla hatte diese Zulassung am 8. Juni 2020 beantragt. Alle beteiligten Behörden haben der Zulassung zugestimmt.

Der Zulassungsbescheid enthält Auflagen zum Lärmschutz, zur Vermeidung von Staubemissionen sowie zum Gewässer- und Denkmalschutz. Alle Auflagen der bisher schon erteilten Zulassungen des vorzeitigen Beginns bleiben erhalten und werden durch Nebenbestimmungen für die jetzt zugelassenen Maßnahmen ergänzt. Das Landesumweltamt weist daraufhin, dass die zugelassenen Maßnahmen alle auf den schon gerodeten Grundstückflächen durchgeführt werden und weitere Rodungsmaßnahmen für die Ausführung der zugelassenen Baumaßnahmen nicht erforderlich sind.

Da die Genehmigung des Gesamtvorhabens noch aussteht, führt Tesla die bislang zugelassenen Maßnahmen auf eigenes Risiko durch. Für den Fall, dass es nicht zu einer Genehmigung kommen sollte, wären die Maßnahmen auf Kosten von Tesla wieder vollständig zurückzubauen. Das Genehmigungsverfahren läuft weiter. Noch bis zum 3. August können die Antragsunterlagen im Internet sowie in Papier beim Landesamt für Umwelt in Frankfurt (Oder), der Stadt Erkner, dem Amt Spreenhagen und in der Gemeinde Grünheide eingesehen werden. Bis zum 3. September können noch Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden.

Tesla-Aktie im Power-Modus
Die Tesla-Aktie klettert derzeit nahezu unaufhörlich. Aktuell notiert die Tesla Aktie bei 1.337,80 Euro (14.07.2020, 16:46 Uhr, Börse Stuttgart). Verglichen mit dem Kurs zum Jahresanfang ist das ein Plus von rd. 250 Prozent. Hintergrund des Kursanstiegs sind die Q2-Zahlen, die trotz der Corona-Pandemie besser ausgefallen sind als erwartet. Von April bis Juni 2020 lieferte Tesla insgesamt 90.650 Fahrzeuge aus. Die Produktion von Elektroautos erreichte im zweiten Quartal 2020 insgesamt 82.272 Fahrzeuge. Analysten hatten nach schwachen Zahlen anderer US-Automobilhersteller mit deutlich weniger verkauften bzw. ausgelieferten Fahrzeugen gerechnet.


© IWR, 2020


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