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EnBW und Energiekontor schließen weiteren Solar-PPA ab

© Energiekontor© EnergiekontorBremen / Karlsruhe - Die Stromvermarktung im Rahmen langfristiger Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreement / PPA) gewinnt zunehmend an Bedeutung, der Markt bei Wind- und Solarenergieprojekten entwickelt sich dynamisch. EnBW und Energiekontor kooperieren erneut im Solarsektor.

Im Jahr 2019 haben die EnBW Energie Baden-Württemberg AG und die Energiekontor AG ihren ersten langfristigen Stromabnahmevertrag für einen Solarpark außerhalb des EEG-Regimes abgeschlossen. Mit einem geplanten Solarpark in Mecklenburg-Vorpommern kommt jetzt ein zweites Projekt hinzu.

EnBW nimmt komplette Erzeugung des Solarparks für 15 Jahre ab
Der in der Gemeinde Dettmannsdorf in Mecklenburg-Vorpommern, östlich von Rostock geplante Solarpark, den Energiekontor bauen wird, soll mit einer installierten Leistung von circa 52,3 Megawatt jährlich rund 55,5 Mio. KWh (55,5 GWh) Strom produzieren. Das reicht aus, um den jährlichen Strombedarf von rund 18.500 Haushalten zu decken. Der Baubeginn ist für Herbst 2021 geplant. Die Inbetriebnahme soll im zweiten Quartal 2022 erfolgen.

Der nun zwischen EnBW und Energiekontor geschlossene Stromabnahmevertrag ist der zweite zwischen den beiden Partnern. Der in 2019 abgeschlossene PPA war der erste seiner Art in Deutschland überhaupt. Der PPA ermöglicht es Energiekontor, den Solarpark ohne EEG-Vergütung zu bauen und zu betreiben. Die jüngste Vereinbarung sieht vor, dass EnBW 100 Prozent des Stroms zum Festpreis abnehmen wird. Im Rahmen der vereinbarten Vertragslaufzeit von 15 Jahren gehen die beiden Unternehmen von einer insgesamt produzierten Strommenge von rund 830 Mio. kWh (830 GWh) aus.

„Mit dem erneuten Abschluss eines PPA zeigen wir, dass große Solarparks außerhalb des EEG-Regimes wirtschaftlich realisiert werden können. Mit dem Abschluss dieses PPA werden wir jetzt die Projektentwicklung des Solarparks zügig vorantreiben um ihn im zweiten Quartal 2022 in Betrieb nehmen zu können“, freut sich Peter Szabo, Vorstandsvorsitzender der Energiekontor AG über den Deal mit EnBW.

Vor-Ort-Support für Projekt bemerkenswert
Energiekontor betont, dass das Projekt vor Ort eine breite Unterstützung erhält. Nicht nur die Vertragsparteien, sondern alle projektrelevanten Partner befürworten das Projekt ausdrücklich und aktiv, so Energiekontor. Das sei nahezu einzigartig bei einem Projekt dieser Größenordnung und hänge mit der Vielzahl von Vorteilen für alle Beteiligten zusammen. Zum einen werden ortsansässige gemeinnützige Organisationen unterstützt, zum anderen werden lokale Agrarunternehmen durch laufende und langfristige Pachteinnahmen gestärkt, so dass sie über finanzielle Planbarkeit und Mittel für Maßnahmen gegen die Auswirkungen des Klimawandels wie etwa Dürreperioden verfügen. Die Gemeinde erzielt Pacht- und Gewerbesteuereinnahmen, zudem entstehen vor Ort Beschäftigungseffekte für lokale Unternehmen.

© IWR, 2021


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