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ABO Wind erzielt 2020 deutliches Umsatz- und Gewinnplus

© ABO Wind© ABO WindWiesbaden - Der ABO Wind Konzern hat die Geschäftszahlen für das Jahr 2020 veröffentlicht. Das Unternehmen blickt insgesamt auf ein erfolgreiches Jahr 2020 zurück. Zum fünften Mal in Folge verzeichnet der regenerative Projektentwickler einen Jahresüberschuss von mehr als 10 Millionen Euro (Mio. Euro).

Mit einem Umsatzwachstum von 18 Prozent und einem Überschuss, der um 15 Prozent höher als im Vorjahr 2019 ausfällt, hat der Wiesbadener Projektentwickler ABO Wind das Geschäftsjahr 2020 trotz COVID 19 Pandemie erfolgreich abgeschlossen. Gestützt wird die Entwicklung durch die bereits vor längerer Zeit eingeleitete Erweiterung der Geschäftsfelder und Verdoppelung der Länder, in denen ABO Wind aktiv ist.

2020er-Bilanz: Umsatz steigt um 18 Prozent, Gewinn um 15 Prozent
ABO Wind blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 zurück. Im vergangenen Jahr hat der Konzern Umsatzerlöse von 149,16 Millionen Euro (Mio. Euro) erzielt. Gegenüber dem Vorjahr 2019 ist das ein Plus von 18 Prozent (2019: 126,27 Mio. Euro). Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Änderung des Bestands und aktivierter Eigenleistungen) lag bei 169,36 Mio. Euro (Vorjahr: 149,26 Mio. Euro). Insgesamt hat ABO Wind einen Jahresüberschuss von 13,12 Mio. Euro erzielt. Damit liegt der Gewinn um 15 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres (2019: 11,40 Mio. Euro) und übersteigt zum fünften Mal in Folge die Marke von 10 Mio. Euro. Über Gewinnrücklagen und die Ausgabe neuer Aktien hat ABO Wind das Eigenkapital 2020 um annähernd 40 Millionen Euro auf nunmehr gut 140 Millionen Euro gesteigert.

Erfolgsfaktoren: Erweiterung der Geschäftsfelder und Internationalisierung
Die für einen Projektentwickler hohe Kontinuität führt ABO Wind u.a. zurück auf die vor etwa fünf Jahren vorgenommene Erweiterung des Kerngeschäftes Solartechnologie und die Verdoppelung der Länder, in denen das Unternehmen Erneuerbare Energie-Anlagen plant, auf 16 Länder.

Die Basis des wirtschaftlichen Erfolgs war 2020 so international wie in keinem Geschäftsjahr zuvor: Elf Länder steuerten jeweils mindestens 200.000 Euro zum Konzernumsatz bei. 2018 waren es sieben Länder, 2019 acht Länder. Neben dem Heimatmarkt Deutschland, dessen Anteil 2020 auf 35 Prozent (Vorjahr: 42 Prozent) gesunken ist, trugen Frankreich (24 Prozent), Griechenland (15 Prozent), Spanien (neun Prozent), Irland (acht Prozent), Finnland (vier Prozent), Ungarn (drei Prozent) sowie Polen, Argentinien, das Vereinigte Königreich und Tunesien (jeweils ein Prozent oder weniger) zum Gesamtumsatz bei.

Perspektiven für weitere Geschäftsentwicklung positiv
„Auch für die kommenden Geschäftsjahre sind die Aussichten sehr gut“, so ABO Wind Vorstand Matthias Bockholt. In 16 Ländern auf vier Kontinenten arbeitet das Unternehmen aktuell an neuen Wind- und Solarparks sowie in kleinerem Umfang auch an Speichern mit einer Gesamtkapazität von rund 15 Gigawatt. Darunter sind Projekte mit einer Kapazität von 600 Megawatt, die sich bereits in der Errichtungsphase befinden und in diesem und im kommenden Jahr in Betrieb genommen werden sollen. Dazu gehören mit dem spanischen Windpark Cuevas de Velasco und dem finnischen Windpark Välikangas (jeweils 100 Megawatt) die ersten Windparks mit einer dreistelligen Megawattleistung, die ABO Wind ans Netz bringen wird. Im neuen Geschäftsfeld Batteriespeicher befindet sich aktuell ein 50 MW Batterieprojekt im nordirischen Kells in der Umsetzungsphase, das 2022 ans Netz gehen soll. Ebenfalls in der Umsetzung sind drei Hybridprojekte mit zusammen 10 MW Leistung in Deutschland, die sowohl Solar- wie Batterietechnik nutzen und bei der Innovationsausschreibung der Bundesnetzagentur im Vorjahr Tarifzuschläge erhalten haben.


© IWR, 2021


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