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PNE von Januar bis September 2021 mit erfolgreicher operativer Entwicklung

© PNE© PNECuxhaven - Die international in der Entwicklung und im Betrieb von Projekten der Erneuerbaren Energien tätige PNE AG hat die Zahlen für den Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten des Jahres 2021 veröffentlicht. Insgesamt liegt das Unternehmen im Plan.

Die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2021 sind für die PNE AG erfolgreich verlaufen. Operativ hat PNE mit dem Baubeginn weiterer Windparks, Projektverkäufen und dem Ausbau der Windenergie- und Photovoltaik-Projektpipeline Fortschritte erzielt. Negativ ausgewirkt auf Gesamtleistung und EBITDA haben sich die in den ersten neun Monaten schwächeren Windverhältnisse. Die Guidance für das Gesamtgeschäftsjahr 2021 bestätigt PNE.

Ergebnis der ersten neun Monate im Plan
Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres hat der Cuxhavener Projektentwickler PNE eine Gesamtleistung von 134,6 Mio. Euro (Vorjahr: 90,7 Mio. Euro), ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 12,7 Mio. Euro (Vorjahr: 9,2 Mio. Euro), ein Betriebsergebnis (EBIT) von -4,3 Mio. Euro (Vorjahr: -3,5 Mio. Euro) und ein unverwässertes Ergebnis je Aktie von -0,11 Euro (Vorjahr: -0,12 Euro) ausgewiesen. Aufgrund des verstärkten Ausbaus des Eigenbetriebs von Windparks ist die Gesamtleistung deutlich höher als im vergangenen Jahr. Während die Segmente „Projektentwicklung“ und „Services“ bei Gesamtleistungen und EBITDA hohe Wachstumsraten gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf, wurden die Gesamtleistung und das EBITDA bei der Stromerzeugung negativ von den schwachen Windverhältnissen im Berichtszeitraum beeinflusst, so PNE.

Operativ verlief das Geschäftsjahr 2021 in den ersten neuen Monaten erfolgreich. Am Ende des Berichtszeitraums befanden sich Windenergieprojekte mit einer Leistung von 262,9 Megawatt (MW) auf eigene Rechnung und für Kunden in Bau. Für das Windparkportfolio im Eigenbetrieb konnte PNE in diesem Geschäftsjahr zwei Windparks mit rund 17 MW fertigstellen. Auch im dritten Quartal war PNE bei der Windenergie-Ausschreibung der Bundesnetzagentur erfolgreich. In der September-Ausschreibung hat das Unternehmen Zuschläge für zwei Projekte mit einer Leistung von 60,9 MW erhalten.

Im dritten Quartal wurden in Südafrika die Rechte an einem Windparkprojekt mit 140 MW verkauft. Mit den bereits im ersten Halbjahr verkauften Windparkprojekten in Rumänien, Schweden und Frankreich konnten in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021 somit Windparkprojekte mit rund 434 MW Nennleistung verkauft werden. Zudem wurde kurz nach Ende des Berichtszeitraums zwei Windparks in Polen mit knapp 60 MW Nennleistung an einen international tätigen Investor veräußert.

Eigenbetrieb wird gestärkt - Starke Projektpipeline Wind und PV
Das Windparkportfolio im Eigenbetrieb konnte durch die Übernahme eines Windparks auf 173,1 MW vergrößert werden. Weitere Windparks mit 130,9 MW befinden sich für das eigene Portfolio in Bau und für weitere Projekte wird der Baubeginn im vierten Quartal erwartet. Damit rücke das Ziel, bis Ende 2023 den Eigenbetrieb auf bis zu 500 MW auszubauen, Schritt für Schritt näher, so PNE. Die Projektpipeline, die Grundlage der künftigen Entwicklung ist, beläuft sich im Bereich Windenergie an Land auf etwa 5.650 MW. Hinzu kommt ein PV-Projektpipeline von 794 MWp.

Guidance für 2021 bestätigt
Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE AG bezeichnete die Ergebnisse der ersten neun Monate des Geschäftsjahres insbesondere vor dem Hintergrund der Investitionen in das eigene Portfolio als sehr erfreulich. Trotz schwacher Windmonate liege PNE mit den Ergebnissen bislang voll im Plan, so Lesser. Die Guidance für das Gesamtjahr bestätigte Lesser, d.h. PNE rechnet für das Geschäftsjahr 2021 unverändert mit einem EBITDA im Konzern von 24 bis 32 Mio. Euro.



© IWR, 2021


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11.11.2021

 



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