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Pressemitteilung ENERTRAG SE

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck in Schwarze Pumpe: 28,5 Millionen Euro für Referenzkraftwerk Lausitz (RefLau)

von links nach rechts: Michael Raschelmann (Geschäftsführer Energiequelle GmbH), Simon Hagedorn (CFO, Member oft he Executive Board bei ENERTRAG), Dr. Robert Habeck (Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz), Dr. Ben Schüppel (Geschäftsführer RefLau<br />
© Angela Regenbrecht
von links nach rechts: Michael Raschelmann (Geschäftsführer Energiequelle GmbH), Simon Hagedorn (CFO, Member oft he Executive Board bei ENERTRAG), Dr. Robert Habeck (Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz), Dr. Ben Schüppel (Geschäftsführer RefLau
© Angela Regenbrecht
Dauerthal (iwr-pressedienst) - Am Mittwoch, dem 22.Februar 2023, übergab Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, der Referenzkraftwerk Lausitz GmbH (RefLau) und dem Forschungskonsortium am Industriepark Schwarze Pumpe einen Bescheid über die Zuwendung von 28,5 Millionen Euro. Das Geld kommt aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) für das Verbundvorhaben „Reallabor: RefLau – Referenzkraftwerk Lausitz“. Die Übergabe erfolgte am Unternehmensstandort von RefLau, im Gründer- und Kompetenzzentrum Dock 3 Lausitz und wurde von Brandenburgs Wirtschaftsminister Prof. Jörg Steinbach und dem Sächsischen Staatsminister für Regionalentwicklung Thomas Schmidt unterstützt.

Das Projekt „Referenzkraftwerk Lausitz“ (RefLau) hatte sich 2019 beim bundesweiten Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“ des Bundeswirtschaftsministeriums durchgesetzt und eine Förderzusage erhalten. Strategisches Ziel ist es, die künftige Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energieträger und Wasserstoff einschließlich der Speicherung und Rückverstromung des Wasserstoffs am Industriestandort Schwarze Pumpe abzubilden. Weiterhin können Abnahmepotenziale für Wasserstoff in der Region identifiziert werden. Bis zur Inbetriebnahme der Anlage Ende 2025 sollen erste Kunden gesichert und Synergien bei der Etablierung einer Wasserstoffwirtschaft nutzbar gemacht werden.

Am Standort im Industriepark Schwarze Pumpe soll das neuartige Kraftwerkskonzept unter ausschließlicher Nutzung erneuerbarer Energien, wie Wind- und Sonnenkraft, die Möglichkeiten der Sektorenkopplung demonstrieren. Durch die Erzeugung von grünem Wasserstoff wird die Nutzung von erneuerbar erzeugter Energie in den Sektoren Verkehr, Industrie und Wärme ermöglicht und damit ein wichtiger Schritt zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern gegangen. Durch den Forschungsteil kann das RefLau neben Wasserstoff und Wärme auch alle Systemdienstleistungen (wie Primär- und Sekundärregelenergie) eines konventionellen Kraftwerkes bereitstellen. Das Forschungskonsortium besteht aus der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG (Fraunhofer IEG), der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU Cottbus-Senftenberg) und der Technischen Universität Dresden (TU Dresden).

Zudem wird das Projekt der Partner Energiequelle, ENERTRAG und dem Zweckverband Industriepark Schwarze Pumpe (ZV ISP) neue Wertschöpfungspotenziale für die Region erschließen. Es soll als Referenz für die Umstellung von konventionellen Kraftwerksstandorten auf erneuerbare Energieerzeugung dienen. Die Skalierung des Projekts am Standort in der Lausitz ist geplant.

Partner in Forschung und Entwicklung für das Verbundvorhaben „Reallabor: Referenzkraftwerk Lausitz“ sind Fraunhofer IEG, die BTU Cottbus-Senftenberg und die Technische Universität Dresden.

Das Projekt wird von der ASG Spremberg GmbH, der Wirtschaftsförderung von Spremberg und Spreetal, unterstützt.


Statements:


Unternehmenspartner

Dr. Gunar Hering, Vorstand ENERTRAG SE:
„Wir freuen uns, dass wir zusammen mit unseren Partnern ein Leuchtturmprojekt mit Strahlkraft für die gesamte Region und darüber hinaus verwirklichen können. In der traditionsreichen, von Bergbau und Energiegewinnung geprägten Lausitz findet nun die Energiewende statt – mit Strom aus Erneuerbaren Energien und grünem Wasserstoff.“


Bundesminister

Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz:
„Mit dem Referenzkraftwerk Lausitz fördert das BMWK ein wichtiges Reallabor, welches in der Transformation von einem Braunkohlerevier hin zu einem Energiewende-Revier einen Meilenstein markiert. Gemeinsam mit den Ländern Brandenburg und Sachsen gehen wir heute hier in der Lausitz einen Schritt in die Zukunft, einen wichtigen Schritt in Richtung Klimaneutralität. Und ebenso wird damit die Wettbewerbsfähigkeit des länderübergreifenden Wirtschaftsstandorts gestärkt. Das Reallabor ist ein Projekt aus der Region für die Region. Ich danke allen Beteiligten, die an das Projekt geglaubt haben und es jetzt Wirklichkeit werden lassen“.


Über ENERTRAG

ENERTRAG erbringt alle Dienstleistungen rund um erneuerbare Energien. Wir führen Strom, Wärme und Mobilität in allen Lebensbereichen effizient zusammen. Als Energieerzeuger mit einer Jahresstromproduktion von 1,7 Mio. MWh und einem Servicenetzwerk, das über 1.125 Windenergieanlagen betreut, wissen wir dabei auch aus eigener Erfahrung, was für unsere Kunden wichtig ist. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung in Europa vereinen unsere 800 Mitarbeiter alle Kompetenzen, die für erfolgreichen Betrieb und effiziente Instandhaltung, sowie auch für eine bürgernahe Planung und zuverlässigen Bau von Energieanlagen und Netzen bis hin zu kompletten Verbundkraftwerken erforderlich sind. Wir sind immer eine Energie voraus – sei es bei Sektorkopplung, Beteiligungsmodellen oder bedarfsgerechter Nachtkennzeichnung.


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BU: von links nach rechts: Michael Raschelmann (Geschäftsführer Energiequelle GmbH), Simon Hagedorn (CFO, Member oft he Executive Board bei ENERTRAG), Dr. Robert Habeck (Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz), Dr. Ben Schüppel (Geschäftsführer RefLau GmbH)
© Angela Regenbrecht


Dauerthal, den 22. Februar 2023


Veröffentlichung und Nachdruck honorarfrei; ein Belegexemplar an die ENERTRAG SE wird freundlichst erbeten.



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Pressekontakte:

ENERTRAG SE
Michael Rassinger
Pressesprecher
Tel: +49 (0)39854 64595-270
E-Mail: michael.rassinger@enertrag.com

ENERTRAG SE
Dr. Nadine Kanu
Abteilungsleiterin Kommunikation und Marketing
Tel: +49 (0)39854 6459-368
E-Mail: Nadine.Kanu@enertrag.com


ENERTRAG SE
Gut Dauerthal
17291 Dauerthal

Internet: https://www.enertrag.com



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