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Appell: Solar- und Umweltverbände fordern Umsetzung der Solarpflicht in Bayern

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Berlin – Vertreter aus Solarinitiativen und Umweltschutzvereinen haben Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder in einem offenen Brief dazu aufgefordert, die im Juli angekündigte Solarpflicht in einem bis Ende des Jahres abgeschlossenen Gesetzesvorhaben umzusetzen.

Die Novelle der Bayerischen Bauordnung bietet aus Sicht der Solar- und Umweltverbände eine solche Gelegenheit. Die Bauordnung wird am heutigen Dienstag (06.10.2020) als „Gesetzentwurf der Staatsregierung zur Vereinfachung baurechtlicher Regelungen und zur Beschleunigung sowie Förderung des Wohnungsbaus“ im Bauausschuss diskutiert.

Im Juli 2020 hat der bayerische Ministerpräsident die Einführung einer Solarpflicht in Bayern für Neubauten angekündigt. Diese solle, so Söder seinerzeit, bereits ab dem Jahr 2021 für gewerbliche Bauten und ab 2022 für private Immobilien rechtssichere Geltung entfalten.

Im offenen Brief unterstreichen die Solar- und Umweltverbände ihre Forderung: “Gerade in Zeiten der durch die Corona-Pandemie gebeutelten Wirtschaft bietet ein verstärkter Ausbau der Solarenergie eine große Chance, um die regionale Wertschöpfung in Bayern zu stärken und gleichzeitig die Energiewende voranzubringen.

Unterzeichnet wurde der Brief vom Umweltinstitut München e.V., dem BUND Naturschutz in Bayern e.V., der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V., Landesvertretung Bayern, dem Solarverband Bayern e.V., dem Solarenergieförderverein Bayern e.V. sowie der Arbeitsgemeinschaft Bayerische Solarinitiativen.

© IWR, 2020

06.10.2020