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Auslastung gesichert: Meyer Burger richtet optimistischen Blick nach vorn

© Meyer Burger© Meyer Burger

Thun - Im ersten Halbjahr hat Meyer Burger zwar noch rote Zahlen geschrieben, aber mit dem Abschluss der Transformation des Geschäftsmodells einen wichtigen Meilenstein erreicht. Der Schweizer Solaranbieter mit seinen Produktionsstätten in Deutschland ist mit den vorliegenden Bestellungen aus Europa und den USA bis weit in das vierte Quartal 2021 hinein vollständig ausverkauft.

Nach der Inbetriebnahme der Solarzellen- und Modulproduktion hat Meyer Burger mit der ersten Auslieferung der Module im Juli begonnen. Zwar läuft die Produktion im kontinuierlichen Schichtbetrieb, aber die volle Kapazität verzögert sich wegen fehlender Standardkomponenten um "wenige Wochen", so Meyer Burger.

Die erzielten Preise entsprechen vollumfänglich den Erwartungen. Zudem konnte Meyer Burger bereits früher als geplant erste Pilotprojekte im Bereich Solarkraftwerke und grosse Industrie-Dachanlagen gewinnen.

Bereits bis zum Juli 2021 konnte zudem die Finanzierung für einen beschleunigten Ausbau der Produktionskapazität gesichert werden. Meyer Burger plant, bis Ende 2022 je 1,4 GW Zell- und Modulproduktionskapazität zu erreichen.

Der aktuelle Produktionshochlauf und die Perspektiven lassen die Finanzergebnisse der Meyer Burger AG für das erste Halbjahr 2021 derzeit noch in den Hintergrund treten. Bei einem Umsatz von CHF 18,0 Mio. (H1 2020: CHF 51,0 Mio.) resultierte ein Nettoergebnis von CHF -37,2 Mio. (H1 2020 angepasst: CHF -37,4 Mio.).

Beim Ausblick für 2021 hält sich Meyer Burger mit konkreten Zahlen bedeckt, sieht sich aber für den weltweit dynamisch wachsenden Solarmarkt mit nachhaltig wettbewerbsfähigen Stromgestehungskosten gut positioniert.

© IWR, 2022

24.08.2021