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Bericht: Regenerative Leistung 2017 erstmals höher als konventionelle Leistung

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Bonn – Die Bundesnetzagentur (BNetzA) und das Bundeskartellamt haben den jährlichen Monitoringbericht über die Entwicklungen auf den deutschen Elektrizitäts- und Gasmärkten vorgelegt. Demnach ist die insgesamt in Deutschland installierte Stromerzeugungskapazität 2017 um 5.800 Megawatt auf 217.600 MW angestiegen.

Erstmals seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2011 entfällt mit 112.500 MW mehr Kraftwerksleistung auf regenerative Energieträger als auf konventionelle (105.100 MW). Der Anteil der installierten Leistung erneuerbarer Energieträger an der gesamten installierten Erzeugungsleistung betrug Ende 2017 damit etwa 52 Prozent.

Absolut gesehen lag der Ausbau der erneuerbaren Energieträger 2017 bei 8.300 MW (2016: 6.500 MW). Konventionelle Energieträger sind dagegen im Jahresvergleich um 1.900 MW zurückgegangen. Gegenüber dem Jahr 2011 (Beginn der Zeitreihe) stieg die installierte Leistung Erneuerbarer Energien um 46.100 MW, das entspricht einem Anstieg des EE-Anteils an der gesamten installierten Erzeugungsleistung um ca. 13 Prozent, so die BNetzA.

© IWR, 2018

28.11.2018