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Dr. Gunar Hering: Neuer Vorstandsvorsitzender bei Enertrag

© Enertrag SE, Silke Reents© Enertrag SE, Silke Reents

Dauerthal - Bei Enertrag zeichnet sich ein Wechsel an der Spitzes des Vorstands ab. Jörg Müller, bisheriger Vorstandsvorsitzender und Mehrheitseigentümer, wird sich aus dem Tagesgeschäft zurückziehen. Er begleitet ab dem 1.7.2022 mit der planmäßigen Übernahme des Vorsitzes des Aufsichtsrates weiterhin die Entwicklung von Enertrag.

Mit Dr. Gunar Hering übernimmt der bisherige Enertrag-COO zum 1. Juli 2022 die Leitung des Unternehmens. Hering ist seit acht Jahren Teil des Vorstands, vor seiner Enertrag-Tätigkeit baute der promovierte Physiker bei der Boston Consulting Group deren Erneuerbaren-Sparte als Mitglied des globalen Managementteams Energie mit auf.

Jörg Müller über den Wechsel in den Aufsichtsrat und zu seinen neuen Aufgaben: „Ich freue mich, noch mehr Verantwortung abgeben zu können und so gleichzeitig zu zeigen, dass Wandel und Kontinuität durchaus Hand in Hand gehen können. Ähnlich wie beim Thema Wasserstoff, dass uns seit mehr als zehn Jahren begleitet und nun endlich den erwarteten Durchbruch erlebt“.

„Ich freue mich über das in mich gesetzte Vertrauen. Wir werden den erfolgreichen Wachstumskurs der vergangenen Jahre weiterverfolgen, um als grünes Energieunternehmen einen signifikanten Beitrag zur Energiewende und damit zur Ablösung fossiler Energie zu leisten", so der designierte Enertrag-CEO Dr. Gunar Hering.

Bei den Verantwortlichkeiten der Vorstandsmitglieder ergeben sich einige Neuordnungen: Dr. Hering wird neben Projekten und Personal zukünftig auch Kommunikation und Marketing verantworten. Matthias König übernimmt als Vorstand Technik den Service-Bereich zusätzlich zu Bau, Betrieb, Einkauf und Stromnetzen. Der bisherige Finanzvorstand Simon Hagedorn übernimmt zusätzlich IT und Digitalisierung, Recht und Betriebsorganisation.

Da die Enertrag SE kein börsennotiertes Unternehmen ist, kommt eine sogenannte „Cooling-off-Periode“, die einen direkten Wechsel vom Vorstand in den Aufsichtsrat untersagen könnte, nicht zum Tragen.

© IWR, 2022

14.06.2022