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Globaler Klimaschutz: Geberländer sagen über 9,7 Mrd. US-Dollar für Klimafonds zu

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Berlin - Auf einer internationalen Geberkonferenz in Paris haben zahlreiche Länder ihre Zusagen für den grünen Klimafonds aufgestockt. Insgesamt sind heute (29.10.2019) rund 9,77 Milliarden US-Dollar an zusätzlichen Geldern für den größten internationalen Fonds im Bereich des Klimaschutzes aufgerufen worden.

Zahlreiche Geberländer sind dabei dem Beispiel Deutschlands gefolgt und haben ihre Beiträge zum Green Climate Fund (GCF) verdoppelt, schreibt das Bundesumweltministerium (BMU). Deutschland wird danach zur Wiederauffüllung des Fonds 1,5 Milliarden Euro bereitstellen. Die Aufstockung des Fonds sende ein wichtiges Signal für die im Dezember 2019 stattfindende Weltklimakonferenz in Santiago de Chile (COP25), so das BMU. Deutschland hatte bereits auf der Weltklimakonferenz in Kattowitz im Dezember 2018 als einer der ersten Staaten angekündigt, seinen Beitrag zum GCF auf 1,5 Mrd. Euro zu verdoppeln.

Der grüne Klimafonds ist eines der zentralen Instrumente, um Entwicklungsländer in der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens zu unterstützen. Er hat die Aufgabe, transformative Projekte zugunsten einer klimafreundlichen Entwicklung zu fördern. Die jetzige Wiederauffüllung des Grünen Klimafonds ist zudem ein wichtiges Signal, um der Zusage der Industrieländer gerecht zu werden, im Jahr 2020 und bis 2025 jährlich 100 Mrd. USD für Klimafinanzierung in Entwicklungsländern bereitzustellen.

© IWR, 2019

29.10.2019