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Jubiläum: FGH Zertifizierungsstelle für Netzintegration wird 15 Jahre alt

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Mannheim, Aachen - Am morgigen Donnerstag (19.09.2019) feiert die 2004 gegründete Zertifizierungsstelle der Forschungsgemeinschaft für elektrische Anlagen und Stromwirtschaft (FGH) in Aachen ihr 15-jähriges Jubiläum. 2004 steckten die erneuerbaren Energien noch in den Kinderschuhen und die Zertifizierungsstelle war als Teil des FGH noch eine Art Forschungsprojekt - initiiert von Netzbetreibern und Herstellern von Windenergieanlagen, um für die damals neu entwickelten Netzanschlussrichtlinien in Deutschland einen qualifizierten, validen und unabhängigen Nachweis bereitzustellen.

Als Marktführer zertifiziert die FGH als ursprünglich weltweit akkreditierte Einrichtung für Netzanschlusskonformität heute die elektrischen Eigenschaften dezentraler Erzeugungseinheiten und –anlagen - und hat diese Bewertungen auf eine Vielzahl weiterer Komponenten und Betriebsmittel solcher Anlagen sowie auf internationale Netzanschlussrichtlinien ausgeweitet. Dabei hat die FGH Zertifizierungsstelle überwiegend auch die Prüf- und Bewertungsverfahren maßgeblich mitentwickelt und vorangetrieben.

Mittlerweile hat die FGH Zertifizierungsstelle über 1.200 Anlagenzertifikate und -gutachten sowie rund 250 EZE- und Produktzertifikate erstellt. Darunter sind u.a. auch die beiden deutschlandweit ersten Einheitenzertifizierungen nach den neuen VDE-Anwendungsregeln: die Einheitenzertifizierung nach VDE-AR-N 4110:2018 für die Verbrennungskraftmaschine von Bosch KWK Systeme sowie das erste Einheitenzertifikat für eine Windenergieanlage von Enercon nach VDE-AR-N 4110 / 4120 / 4130, die E-103 EP2.

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18.09.2019