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Transaktion: Obton nimmt Mezzanine-Finanzierung für PV Portfolio in Frankreich auf

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Frankfurt am Main - Der dänische Asset Manager Obton A/S hat sich eine Nachrangfinanzierung in Höhe von 8 Millionen Euro (Mio. Euro) für ein umfangreiches PV Portfolio in Frankreich gesichert. Die PV-Anlagen befinden sich im Besitz verwalteter Fonds.

Die Mezzanine-Finanzierung mit einer Laufzeit von 15 Jahren wurde von einem in Großbritannien ansässigen Infrastruktur-Kreditfonds gewährt. Obton wurde bei der Transaktion von dem Beratungsunternehmen Capcora begleitet, das als alleiniger Financial Advisor fungierte. Neben Capcora wurde Obton von Herbert Smith Freehills Paris LLP (rechtlich), WPO SAS (technisch) und Ernst & Young LLP (Model Audit) beraten.

Die Finanzierung mit einer Fälligkeit in 2035 wurde in Form einer Anleihe strukturiert. Die Basis bildet ein diversifiziertes Portfolio von 18 Solarprojekten mit einer Gesamtkapazität von 30,4 MWp, die über ganz Frankreich verteilt sind. Hauptsächlich handelt es sich bei den Assets um Carport-Systeme, die auf Parkplätzen von Industriebetrieben, Bahnhöfen oder Flughäfen installiert wurden. Obton ist seit 2013 im französischen Markt tätig. Die Anlagen haben eine durchschnittliche Altersstruktur von 5 Jahren, die verbleibende Laufzeit des Einspeisetarifs ist 15 Jahre.

Für Capcora ist es der erste PV Deal in Frankreich, der aufgrund der Komplexität in Bezug auf Projektart, Portfolio-Diversifizierung sowie die grenzüberschreitende Koordination der Parteien, gleichzeitig eine einzigartige Transaktion darstellt, so Alexander Kuhn, Managing Partner bei Capcora.

© IWR, 2020

04.06.2020