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Zusammenarbeit: Encavis und Sunovis schließen PV-Kooperation über 200 MW+ Solarportfolio

© Encavis© Encavis

Hamburg / Singen - Der unabhängige Stromerzeuger Encavis AG schließt mit der Sunovis GmbH einen Kooperationsvertrag über ein 200 Megawatt+ umfassendes Solarportfolio in Deutschland.

Darunter befinden sich zwei bereits konkrete PV-Großkraftwerke mit einer Gesamtleistung von ca. 120 MW, die an zwei verschiedenen Standorten in Deutschland errichtet werden sollen. Voraussichtlich wird noch innerhalb eines Jahres mit dem Bau dieser Anlagen begonnen.

Encavis übernimmt im Rahmen der Kooperation baureife Anlagen und ist für die Projektfinanzierung sowie Gestaltung, Verhandlung und Abschluss des langfristigen Stromabnahmevertrags (Power Purchase Agreements - PPA), verantwortlich. Sunovis ist als Generalunternehmer für die professionelle Realisierung der PV-Kraftwerke verantwortlich und übernimmt das gesamte Leistungsspektrum der Projektentwicklung, sowie den Bau und die Wartung der Anlagen. Es ist nicht die erste Kooperation zwischen den beiden Unternehmen. Im Jahr 2017 und 2019 hat die Sunovis GmbH bereits zwei Anlagen mit insgesamt 14,3 Megawatt gebaut, die von Encavis erworben wurden.

"Wir freuen uns sehr, mit einem bereits bewährten Partner, Solarprojekte für den freien Strommarkt in einer signifikanten Größenordnung in unserem Heimatland zu realisieren," so Dr. Dierk Paskert, CEO der Encavis AG, anlässlich der Kooperation.

Die im regenerativen Aktienindex RENIXX World gelistete Encavis AG erwirbt und betreibt als einer der führenden unabhängigen Stromerzeuger (IPP) Solarparks und (Onshore-)Windparks in zehn Ländern Europas. Die Anlagen zur nachhaltigen Energieerzeugung erwirtschaften stabile Erträge durch garantierte Einspeisevergütungen (FIT) oder langfristige Stromabnahmeverträge (PPA). Im heutigen Börsenhandel ist der Kurs der Encavis-Aktie bislang zwar um 2,01 Prozent auf 12,24 Euro gefallen (04.06.2020, 11:30 Uhr, Börse Stuttgart). Insgesamt steht die Aktie auf Jahressicht damit allerdings bei einem Kursplus von 31 Prozent.

© IWR, 2020

04.06.2020