Merkel macht Energiewende zur Chefsache
Energiewende darf nicht am Föderalismus scheitern
Peter Harry Cartensen (CDU, Ministerpräsident Schleswig-Holstein) betonte wie auch Merkel den gemeinsamen Willen zur Umsetzung der Energiewende und sagte, dass der Förderalismus diese nicht scheitern lassen dürfe. Im Vorfeld hatten sich einige Länderchefs mit entsprechenden Vorstößen hervorgetan. So sprach der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer davon, dass er notfalls ein staatliches Bayernwerk einrichten wolle, um den aus seiner Sicht notwenigen Bau neuer Gaskraftwerke in Bayern zu erreichen.
Altmaier verweist auf Plattform Erneuerbare Energien
Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier sieht als wichtigste Aufgabe für seinen Bereich die Harmonisierung des Netzausbaus mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien. Dabei verwies er auf die noch von seinem Vorgänger Norbert Röttgen ins Leben gerufene Plattform Erneuerbare Energien. In diesem Gremium sind alle relevanten Akteure der Energiewende vertreten. Zentrale Aufgabe der Plattform ist die Koordinierung des weiteren Ausbaus der erneuerbaren Energien, deren Marktintegration und ihr Zusammenwirken mit den konventionellen Energieträgern sowie die Verzahnung des Ausbaus der erneuerbaren Energien mit den Planungen für den Netzausbau.
Ergänzende Informationen und Meldungen zum Thema
Zum EW-Informationstag "Energiewende kompakt"
Weitere News aus der bundesdeutschen Energiepolitik
© IWR, 2012
Pressemappen - mit Original-Pressemitteilungen



