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Centrotherm photovoltaics und Hochschule Ulm kooperieren

Ulm/Blaubeuren - Die Hochschule Ulm und die Blaubeurer centrotherm photovoltaics AG wollen bei zukunftsfähigem Technologien im Bereich der Photovoltaik zusammenarbeiten. Die Rahmenbedingungen wurden in einem Kooperationsvertrag festgelegt, den Professor Dr. Achim Bubenzer, Rektor der Hochschule Ulm, und Dr. Peter Fath, Technologievorstand der centrotherm photovoltaics AG, nun in Blaubeuren unterzeichnet haben. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit werden zunächst Projekte stehen, welche die Verfahrenstechnik zur Herstellung von CIGS-Dünnschicht-Solarzellen weiterentwickeln und verbessern. Bei diesem Typ von Solarzellen wird Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid als Verbindungshalbleiter verwendet, der im Labor hinsichtlich der Absorption bereits einen Wirkungsgrad von 20 Prozent erreicht. "Aktuell arbeiten wir an einem speziellen Verfahren zum Abscheiden von Zwischenschichten", so Dr. Thomas Walter, der an der Hochschule Ulm als Professor für Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie tätig ist und auf dem Gebiet der Dünnschicht-Technologie forscht.

Centrotherm photovoltaics entwickelt und vertreibt schlüsselfertige Produktionslinien für CIGS-Dünnschicht-Module und kann auf eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung zurückblicken. Zu bestehenden Forschungskooperationen mit beispielsweise dem International Solar Energy Research Center Konstanz, dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme und der Universität Konstanz fügt centrotherm photovoltaics nun eine weitere hinzu. "Bei der Zusammenarbeit mit der Hochschule Ulm setzt centrotherm photovoltaics auf einen intensiven Know-How-Transfer", so Dr. Dieter Schmid, Leiter für Dünnschicht-Technologie des Blaubeurer Unternehmens. Experten seien rar und die technologischen Herausforderungen groß.

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