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Alterric erhöht grüne Kreditlinie auf 350 Mio. Euro - 11-GW-Projektpipeline im Fokus

Aurich - Der Energieparkbetreiber Alterric erhöht seine syndizierte grüne Kreditlinie von 300 Mio. Euro auf 350 Mio. Euro. Mit dem zusätzlichen finanziellen Spielraum will das Unternehmen den Ausbau seiner Projektpipeline mit derzeit rund 11 GW vorantreiben.

Alterric richtet seine Wachstumsstrategie dabei zunehmend über den klassischen Ausbau der Windenergie hinaus aus. Neben neuen Windparks will das Unternehmen bestehende und neue Standorte zu integrierten Energieparks weiterentwickeln, in denen Windenergie mit Photovoltaik und Batteriespeichern kombiniert wird. Die erweiterte Kreditlinie soll den finanziellen Rahmen für die Umsetzung dieser Projekte schaffen.

Alterric-Kreditlinie wächst - Crédit Agricole tritt Bankenkonsortium bei
Alterric hatte die unbesicherte syndizierte Kreditlinie im Dezember 2025 zunächst über 300 Mio. Euro abgeschlossen. Mit der Aufstockung tritt die Crédit Agricole Corporate and Investment Bank (CIB) dem bisherigen Bankenkonsortium aus Commerzbank und ING bei und übernimmt das zusätzliche Volumen von 50 Mio. Euro. Die Kreditlinie läuft zunächst drei Jahre und kann über Verlängerungsoptionen um bis zu zwei Jahre verlängert werden.

Bei Abschluss der Finanzierung im Dezember 2025 hatte Alterric angekündigt, die Kreditlinie im ersten Halbjahr 2026 auf 400 Mio. Euro ausbauen zu wollen. Mit der jetzt vereinbarten Aufstockung auf 350 Mio. Euro bleibt das Unternehmen zunächst unter diesem Ziel.

„Mit der Erhöhung auf 350 Millionen Euro richten wir unseren Finanzierungsrahmen auf unsere aktuelle Projektpipeline aus. Der Beitritt von Crédit Agricole CIB als weitere Partnerin im Bankenkonsortium und das Vertrauen des gesamten Bankenkonsortiums bestätigen die Umsetzungsstärke von Alterric. Wir stärken damit unsere Rolle bei der nachhaltigen Transformation der Energiewirtschaft in Deutschland und Europa“, so Alterric-Finanzvorstand Ingmar Schmitt.

Alterric setzt mit Wachstumsstrategie auf Wind, Photovoltaik und Batteriespeicher
Alterric betreibt derzeit mehr als 2,5 GW Erneuerbare-Energien-Leistung im eigenen Bestand. Dem steht eine Projektpipeline von rund 11 GW gegenüber. Allein in der jüngsten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur für Windenergie an Land erhielt das Unternehmen nach eigenen Angaben Zuschläge für sechs Standorte mit zusammen 242 MW.

Für das weitere Wachstum setzt Alterric neben neuen Windenergieprojekten auf die Weiterentwicklung von Standorten zu integrierten Energieparks. Windenergieanlagen sollen dabei mit Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern kombiniert werden. Damit sollen vorhandene Flächen und Netzinfrastruktur für mehrere Erzeugungs- und Speichertechnologien genutzt werden.

Alterric plant die Inbetriebnahme seines ersten Hybridparks im Jahr 2027. Bis 2030 will das Gemeinschaftsunternehmen der Aloys Wobben Stiftung und des Energieversorgers EWE rund 3,6 Mrd. Euro investieren. Das Unternehmen entwickelt und betreibt Erneuerbare-Energien-Projekte vor allem in Deutschland sowie in Frankreich und Griechenland.

© IWR, 2026


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