KfW-Gebäudeförderung: Haushaltsausschuss bewilligt 9,5 Mrd. Euro für Fortführung
Berlin - Nach dem Stopp der Förderung für energieeffiziente Gebäude im Januar 2022 hatte das Bundesministerien für Wirtschaft und Klimaschutz Anfang Februar eine Lösung für die Bearbeitung der bereits eingegangenen Anträge angekündigt. Jetzt stehen die notwendigen Mittel offenbar zur Verfügung.
Die FAZ berichtet unter Verweis auf Ministeriumskreise, dass der Haushaltsausschuss des Bundestags 9,5 Milliarden Euro für die Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) freigegeben hat. Die erforderliche Zustimmung des Bundesfinanzministeriums gelte als Formsache. Die sogenannte Verpflichtungsermächtigung sei notwendig, damit die bis zum 23. Januar eingegangenen Anträge noch bearbeitet werden können. Zudem sei mit den jetzt bewilligten Mitteln die Sanierungsförderung wieder möglich. Ab der kommenden Woche sollen wieder neue Anträge gestellt werden können, der genaue Tag stehe noch nicht fest.
Der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG) begrüßt die Fortsetzung der Bundesförderung: "Die neue Bundesregierung hat die Bedeutung der Bestandssanierung bei der Erreichung der Klimaschutzziele verstanden. Der Gebäudebestand ist ein Verbrauchsriese und bisher nicht klimafit. Gerade die Ertüchtigung ineffizienter Wohngebäude ist eine Mammutaufgabe. Die Fortsetzung der Sanierungsförderung ist ein zentraler Baustein zur Erreichung der Klimaschutzziele", so Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG.
30 Prozent der Wohngebäude in Deutschland verharren immer noch in den schlechtesten Energieeffizienzklassen G und H. Der Gebäudebestand müsse daher noch intensiver und vor allem besser in die Tiefe modernisiert werden, so die BuVEG.
© IWR, 2026
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18.02.2022



