Deutsche Solarstromindustrie weiter auf Wachstumskurs - Umsatz stieg 2007 um 23 Prozent auf 5,5 Mrd. Euro
Das Auslandsgeschäft entwickele sich zu einem immer stärkeren Standbein der deutschen Photovoltaikindustrie. 2007 wurden Waren im Wert von zwei Mrd. Euro exportiert (2006: 1,5 Mrd. Euro). Die Marktöffnung in weiten Teilen Südeuropas und Nordamerikas habe dazu beigetragen, dass die Exportquote um rund vier Prozent auf 38 Prozent anwuchs. Der Verband rechnet mit einem jährlichen globalen Marktwachstum von 20 bis 30 Prozent in den nächsten Jahren.
Den Herstellerumsätzen standen 2007 Investitionsausgaben von 1,5 Mrd. Euro am Standort Deutschland gegenüber. Niemals zuvor brachten die Unternehmen mehr Geld für den Auf- und Ausbau der Produktion und für Forschung und Entwicklung auf. Fünfzehn neue Solarfabriken sind derzeit am Standort Deutschland in Bau oder Planung. Der Großteil davon sind Dünnschicht-Fabriken. Die junge Technologie auf der Basis von Silizium und anderen Halbleitermaterialien konnte bereits 2007 große Fortschritte verbuchen und wird auch 2008 ihre Kapazitäten weiter deutlich erweitern.
In Deutschland sind nach Angaben des BSW-Solar inzwischen Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 3,8 Gigawattpeak installiert. Die produzierte Strommenge von 3.000 Gigawattstunden reicht rechnerisch aus, um ganz Hamburg mit Haushaltstrom zu versorgen. Nach einem Zubau von jeweils 850 MWp in den Vorjahren 2005 und 2006 wurden 2007 rund 1.100 MWp Photovoltaikleistung in Deutschland installiert.
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Quelle: iwr/15.01.08/
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