Erneuerbare decken 16 Prozent des globalen Energieverbrauchs
Bis Anfang 2011 hatten dem Bericht zufolge mindestens 119 Länder nationale energiepolitische Ziele für die Förderung erneuerbarer Energieträger formuliert oder politische Rahmenbedingungen zur Förderung von erneuerbarer Energie geschaffen. Das sei mehr als eine Verdoppelung im Vergleich zu 2005 darstellt, in dem dies nur in 55 Ländern der Fall war. Über die Hälfte dieser Länder sind demzufolge Entwicklungsländer. In mehr als 95 Ländern bestehen politische Rahmenbedingungen für die Förderung von Strom aus erneuerbaren Energieträgern. Neben Asien seien auch in vielen südamerikanischen Ländern bedeutende Fortschritte zu erkennen. „Die zunehmenden Aktivitäten im Bereich der erneuerbaren Energieträger, die der 2011 REN21 Global Status Report bei Entwicklungsländern aufzeichnet, ist sehr ermutigend, denn genau diese Länder werden zukünftig die größten Energieverbrauchszuwächse verzeichnen,” sagt El-Ashry.
Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jürgen Becker: „Weltweit liegt der Anteil der Erneuerbaren zur Stromerzeugung bereits deutlich über dem Anteil der Atomenergie. Deutschland hat sich mit der Energiewende klar positioniert. Der tief greifende Umbau der Energieversorgung hin zum regenerativen Zeitalter bedeutet vor allem eine Chance für kommende Generationen. Damit sind wichtige Investitionssignale für Innovationen und technologischen Fortschritt gesetzt.“
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