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BYD eröffnet Modul- und Fahrzeug-Fabriken in Brasilien und Ungarn

Campinas, Brasilien / Komarom, Ungarn - China hat den Ruf als Werkbank der Welt, doch auch das Reich der Mitte investiert im Ausland. Der auf regenerative Energien, IT und Elektromobilität spezialisiert Konzern BYD (Build Your Dreams) hat nun zwei neue Werke auf zwei Kontinenten in Betrieb genommen.

BYD hat in Brasilien eine Fabrik für Solarmodule eröffnet. An dem Standort sollen zudem Teile für die Elektrobusse des Konzerns produziert werden. Zudem eröffnete der Konzern ein weiteres Werk für Elektrobusse in Ungarn.

BYD eröffnet Modul- und Chassis-Werk in Brasilien
In der südbrasilianischen Stadt Campinas hat BYD eine Solarfabrik mit einer Jahreskapazität von 200 Megawatt (MW) eröffnet. Die Anfangsinvestition beläuft sich auf 150 Mio. Brasilianische Real (rd. 45 Mio. Euro), vor Ort entstehen 360 Jobs. Aufgrund der eingesetzten Doppelglas-Technologie steigt die Energieausbeute um 7 Prozent im Vergleich zu den Vorgängermodellen, so BYD. Zudem degenerieren die Module um 0,3 Prozent langsamer was die Lebensdauer auf 50 Jahre ausdehnen soll.

„BYD ist ein globaler Technologiekonzern“, unterstreicht Tyler Li, Geschäftsführer von BYD Brazil und Präsident von BYD Energy do Brasil. „Daher ist es unser Ziel, die weltbeste Technologie nach Brasilien zu bringen sowie neue Jobs und Innovationen in dem Land zu generieren.“ BYD hat zudem angekündigt, dass in derselben Fabrik die Produktion des Unterbaus für die Elektro-Busse des Konzerns entstehen soll. Jährlich sollen 720 Chassis für Elektrobusse produziert werden.

Produktionsstandort für Elektrobusse in Ungarn eröffnet
Für seine Elektrobusse eröffnet BYD zudem ein Werk im ungarischen Komarom. Das chinesische Unternehmen investiert dazu bis 2018 insgesamt 20 Mio. Euro in den Standort, an dem bislang noch 32 Personen tätig sind. Später sollen hier etwa 300 Jobs entstehen und so in zwei Schichten bis zu 400 Elektrobusse pro Jahr produziert werden. Neben den Bussen sollen demnächst auch elektrische Gabelstapler und kleinere kommerzielle Fahrzeuge hergestellt werden.

Die Fabrik soll dabei Unterbauten für die Montage in Großbritannien sowie das neue angekündigte Werk in Frankreich produzieren. Bis zum Jahresende 2017 sollen die ersten 40 Fahrzeuge ausgeliefert werden. BYD hat das ungarische Komarom aufgrund seiner zentralen Lage und einer langen Ingenieurtradition gewählt, erläutert Isbrand Ho, Direktor von BYD Europe bei der Eröffnung. Zudem sei man sich sehr der Historie der Busproduktion bewusst, die die neue Regierung nun wieder stärke.

© IWR, 2017

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