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Longi Solar bricht eigenen PERC-Wirkungsgrad-Rekord

© Longi Solar© Longi SolarMünster, Tokio, Japan - PERC-Solarzellen stellen derzeit im Zellbereich die Spitzentechnologie dar. Mit Longi Solar ist es in diesem Segment einem relativ jungen Unternehmen gelungen, auf dem Markt Fuß zu fassen. Jetzt hat Longi Solar seinen eigenen Wirkungsgradrekord eingestellt.

PERC-Solarzellen weisen durch die Passivierung der Rückseite einen höheren Wirkungsgrad auf. Da die Produktionskosten im Vergleich zu herkömmlichen PV-Zellen nur geringfügig höher liegen, hat die PERC-Technologie für die weitere Reduzierung der Stromproduktionskosten eine hohe Bedeutung und wird von etlichen PV-Herstellern favorisiert.

Longi Solar stellt eigenen Oktoberrekord ein
Der chinesische Solarzellenhersteller Longi Solar hat bei seinen monokristallinen PERC-Solarzellen (PERC = Passivated Emitter Rear Contact) jetzt einen Rekord-Wirkungsgrad von 23,6 Prozent erreicht. Damit bricht Longi Solar den bisherigen Rekord von 23.26 Prozent, den das Unternehmen im Oktober 2017 aufgestellt hatte. Longi Solar übertrifft damit nach eigenen Angaben den höchsten Wirkungsgrad, den Branchenanalysten bei PERC-Solarzellen für möglich hielten. Der Wert wurde von Chinas "National Center of Supervision and Inspection on Solar Photovoltaic Product Quality" (CPVT) bestätigt.

Longi Solar mit ehrgeizigen Wachstumsplänen
"Longi Solar plant, weiter intensiv in monokristalline PERC-Zellen zu investieren; seine Produktion schnell aufzustocken, um die steigende Nachfrage nach hocheffizienten Solarzellen zu befriedigen; und die Massenproduktion von Solarzellen mit einer Umwandlungseffizienz von über 22 Prozent durchzusetzen ", so Li Wenxue, President von LONGi Solar. Longi hat kürzlich seinen 3-Jahres-Plan vorgestellt. Demnach will das Unternehmen stark wachsen und die Waferproduktion bis Ende 2020 auf 45.000 Megawatt verdreifachen. Ausgehend von einer Siliziumwaferkapazität von 15.000 MW Ende 2017 soll diese bis Ende 2018 auf 28.000 MW, bis Ende 2019 auf 36.000 MW und bis Ende 2020 auf 45.000 MW erhöht werden.


© IWR, 2018


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