Gasversorgung: Gazprom will Nord Stream 2 teilweise für den russischen Markt nutzen
Münster - Für die Ostsee-Erdgasleitung Nord Stream 2 gibt es spätestens seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine keine Verwendung. Jetzt geht der russische Gasversorger Gazprom einen anderen Weg und will die Pipeline teilweise für die russische Versorgung nutzen.
Nord Stream 2 besteht aus zwei Gasleitungssträngen und verfügt über eine Jahreskapazität von 55 Mrd. m³. Gazprom will nun einen Strang selber nutzen, um das überschüssige Gas für die Gasversorgung im Nordwesten Russlands zu nutzen, so der Gaskonzern.
Sollte Nord Stream 2 doch noch von Europa genutzt werden, so steht laut Gazprom bis 2028 nur noch ein Strang der Gaspipeline mit 100%iger Auslastung zur Verfügung. Aktuell sind beide Stränge der Pipeline Nord Stream 2 mit Gas gefüllt, ohne dass eine Nutzungsperspektive in Sicht ist.
Neben der betriebslosen Gasleitung Nord Stream 2 mit zwei Strängen existiert noch die in vollem Betriebsmodus befindliche Pipeline Nord Stream 1 mit ebenfalls zwei Leitungssträngen. Die Gaspipeline Nord Stream 1 hat eine nominelle Transportkapazität von 55 Mrd. m³ Erdgas pro Jahr und läuft ohne Zwischenfälle mit maximaler Beladung.
© IWR, 2026
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05.05.2022



