Gemeinsame Entwicklung von Solarparks: Axpo und RWZ starten Kooperation für weiteren Solarausbau in Deutschland
Baden, Schweiz - Das Schweizer Energieunternehmen Axpo und die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main AG (RWZ) haben die Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Solarparks vereinbart. Im Kern soll diese Partnerschaft nachhaltige Erlösoptionen für Landwirte bringen und zur Energiewende in Deutschland beitragen.
Die Kooperation ist durch einen Dienstleistungsrahmen strukturiert. Dabei übernimmt die RWZ die Ansprache von Flächeneigentümern und entsprechende Vertragsverhandlungen, während Axpo für die Entwicklung, den Bau und den Betrieb der Solaranlagen zuständig ist.
Zusätzlich plant die RWZ, sich als regionaler Anker-Gesellschafter an entstehenden Projekten zu beteiligen. Für RWZ-Kunden sollen sich so neue wirtschaftliche Perspektiven durch attraktive Pachtkonditionen und Beteiligungsmöglichkeiten ergeben.
„Axpo bringt als langjährige internationale Projektentwicklerin und Stromhändlerin wertvolle Expertise sowohl beim Bau neuer Anlagen als auch in der Grünstromvermarktung mit. Da die staatlichen Förderungen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in den vergangenen Jahren gesunken sind, brauchen wir eine Partnerin, die den Markt im Blick hat und alternative Vermarktungswege nutzen kann“, betont Tim Papenfort, Bereichsleiter Unternehmensentwicklung der RWZ, die Bedeutung der Kooperation.
„Die RWZ ist als einer der führenden Agrarhändler in Deutschland bestens in ländlichen Regionen vernetzt, und ergänzt unsere Kompetenzen in der Entwicklung, dem Bau und der Vermarktung von Solarparks optimal. Durch die Beteiligung an den Projekten schafft RWZ zusätzlich Vertrauen bei Flächeneigentümern und lokalen Akteuren“, so Martin Mitscher, Geschäftsführer für die PV-Projektentwicklung von Axpo in Deutschland, über die Rolle der RWZ.
© IWR, 2026
EJ: rhenag Rheinische Energie AG sucht Experte energiewirtschaftliche Marktkommunikation (m/w/d) Solarpark am Netz: UKA nimmt 18 MWp in Sachsen in Betrieb - Batteriespeicher soll folgen
Solar-Repowering in Italien: Tion Renewables steigert Leistung von drei Solarparks um knapp 40 Prozent
Juwi stärkt Position als Betriebsführungs- und Servicepartner: Juwi übernimmt Betriebsführung für sechs weitere Batteriespeicher
Qualitas Energy trennt Bestands- und Neugeschäft: Qualitas Energy richtet sich strategisch neu aus - Navaris wird neue Marke für das Bestandsgeschäft
Trend zu höheren Batterie-Entladezeiten: NGEN nimmt 170-MWh-Batteriespeicher in Österreich in Betrieb - Zwei-Stunden-Speichersystem
Das könnte Sie auch noch interessieren
Original-Pressemitteilungen Energiewirtschaft
Stromstatisik- Erzeugung, Import, Export Deutschland
Jobticker - Neuzugänge Energiejobs
12.02.2025



