Neue Struktur: Engie Deutschland stellt Geschäftsbereich Renewables neu auf
Berlin – Die Engie Deutschland GmbH hat den Geschäftsbereich Erneuerbare Energien umstrukturiert. Ab sofort arbeiten die Expertenteams für Wind-, Solar-, Speicher- und Wasseraktivitäten in einer integrierten und personell verstärkten Organisation enger und technologieübergreifend zusammen.
Das gilt für die gesamte Wertschöpfungskette, angefangen von der Planung und Projektentwicklung über den Bau bis hin zum Betrieb und zur Instandhaltung der Anlagen. Ziel ist es, für den Kunden optimale Anlagen mit maximaler Effizienz zu entwickeln und vor dem Hintergrund der Ausbauziele der Bundesregierung für Photovoltaik und für Wind an Land, die Entwicklung von Projekten zu beschleunigen. Leiter des Geschäftsbereichs Renewables Engie Deutschland, zu dem neben 13 Windparks verschiedene Dach-Solaranlagen sowie Speicher- und Wasserkraftwerke in Deutschland gehören, ist seit Mai 2020 der Planungsingenieur Ralf Schürkamp.
In die Neustrukturierung bezieht Engie Deutschland auch die Engie-Tochter Tevaro ein, die Windkraft- und Freiflächen-PV-Projekte entwickelt. Das Unternehmen Solarimo als Spezialist für Photovoltaik-Mieterstrom gehört fortan ebenfalls zum Geschäftsbereich Renewables. Durch die Neustrukturierung sieht sich Engie Deutschland auch bestens auf das Auslaufen der EEG-Vergütung für die ersten Wind- und Solarparks ab 2021 vorbereitet. Engie bietet Anlagenbetreibern hier maßgeschneiderte Lösungen an, die von langfristigen Lieferverträgen (PPAs) bis zur Übernahme der vorhandenen Anlagen reichen.
Die Neustrukturierung steht im Zusammenhang mit den Wachstumsplänen des Mutterkonzerns. Derzeit verfügt die französische Engie-Gruppe weltweit über eine regenerative Erzeugungsleistung von etwa 29.600 Megawatt. Der jährliche Zubau beträgt derzeit 3.000 MW und soll mittelfristig auf 4.000 MW angehoben werden. Ziel der Engie-Gruppe ist es, zu einem weltweit führenden Unternehmen für den Übergang zur Klimaneutralität zu werden.
© IWR, 2026
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