Ørsted-Solarportfolio wächst: Ørsted nimmt Solarpark Rottenegg in Oberbayern in Betrieb
Geisenfeld/Rottenegg - Der dänische Energiekonzern Ørsted hat über seine deutsche Tochtergesellschaft Orsted Onshore Deutschland kurz vor Jahresende den Solarpark Rottenegg im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm in Oberbayern offiziell ans Netz gebracht.
Der Standort liegt in einer sehr ertragreichen und gleichzeitig sichtgeschützten Hanglage nahe dem Geisenfelder Ortsteil Rottenegg, etwa sieben Kilometer südöstlich des Stadtgebiets. Auf einer Fläche von 8,4 Hektar produzieren mehr als 13.000 bifaziale Solarmodule mit einer Leistung von 8 MWp Solarstrom. Ørsted erwartet einen jährlichen Energieertrag von rund neun Millionen Kilowattstunden Strom, was dem Bedarf von etwa 2.900 Haushalten entspricht.
Annemarie Röbl, Prokuristin und Leiterin Projektmanagement bei Orsted Onshore Deutschland, betonte: „Der Bau des Solarparks Rottenegg konnte in Zusammenarbeit mit unseren Partner*innen vor Ort erfolgreich umgesetzt werden. Die Inbetriebnahme markiert den Übergang in den regulären Betrieb unter der Verantwortung unserer Betriebsführung.“
Christian Kutschker, Prokurist und Leiter Projektentwicklung Solar bei Ørsted, ergänzte: „Der Solarpark steht beispielhaft für unser Ziel, die Energiewende gemeinsam mit den Kommunen vor Ort voranzubringen - effizient, klimafreundlich und mit direktem Nutzen für die Region.“
Finanziell profitiert auch die Stadt Geisenfeld: Gemäß EEG fließen pro Kilowattstunde 0,2 Cent in den städtischen Haushalt, was bei der erwarteten Stromproduktion rund 18.000 Euro jährlich entspricht. Bürgermeister Paul Weber erklärte: „Die Anlage zeigt, wie Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und regionale Wertschöpfung Hand in Hand gehen können.“
Rottenegg ist Ørsteds siebte Freiflächen-Solaranlage in Deutschland, vier davon werden vom Unternehmen selbst betrieben. Neben Photovoltaik realisiert Ørsted vor allem Offshore- und Onshore-Windparks.
© IWR, 2026
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