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Rückenwind für 2022 : Encavis wächst im Geschäftsjahr 2021 deutlich

© Encavis© Encavis

Hamburg - Die Encavis AG hat auch 2021 mit einem deutlichen operativen Wachstum abgeschlossen und die Prognose in allen wesentlichen Kennzahlen des Konzerns übertroffen.

Encavis profitierte trotz meteorologischen Bedingungen unter Plan und unter Vorjahr insbesondere von dem Kapazitätszuwachs von 435 MW durch neu ans Netz angeschlossene Solar- und Windparks sowie den stark gestiegenen Strompreisen im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2021.

Die Gesamtkapazität im Eigenbestand von fast 2,0 Gigawatt sowie die herausragende Performance des Asset Managementgeschäfts bilden auch die Grundlage des weiterhin starken Umsatz- und Ergebniswachstums des laufenden Geschäftsjahres 2022, teilte das Unternehmen mit.

Der Encavis-Umsatz steigt 2021 um 14 Prozent auf 332,7 Mio. Euro (2020: 292,3 Mio. Euro). Das operative Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit (EBIT) legte um 13 Prozent auf 149,1 Mio. Euro zu (Vorjahr: 132,2 Mio. Euro), die EBIT-Marge von rund 45 Prozent liegt wie im Jahr zuvor voll im Plan. Daraus resultiert ein um 12 Prozent höheres, operatives Ergebnis je Aktie (EPS) von 48 Eurocent (Vorjahr: 43 Eurocent) trotz einer um rund 6,6 Mio. erhöhten Aktienanzahl im Jahresdurchschnitt 2021 auf rund 144,4 Mio. Aktien. Der operative Cashflow stieg um 39,0 Mio. Euro (bzw. 18 Prozent) gegenüber Vorjahr auf 251,9 Mio. Euro.

Die sprunghaft angestiegene Eigenkapitalquote von aktuell 33,2 Prozent gegenüber 26,6 Prozent zum Vorjahresultimo profitiert von der als Eigenkapital zu bilanzierenden Neuemission der Hybrid-Wandelanleihe im Nominalwert von 250 Mio. Euro Ende November 2021. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine wiederum erhöhte Dividende von 0,30 Euro je Aktie vor (Vorjahr 0,28 Euro).

Im laufenden Geschäftsjahr 2022 strebt Encavis einen Zubau von ca. 500 MW Leistung an angeschlossenen oder im Bau befindlichen Wind- und Solarparks an.

Der Vorstand erwartet eine erneute Umsatzsteigerung um 14 Prozent auf mehr als 380 Mio. Euro. Geplant ist ein operatives Ergebnis (EBITDA) von über 285 Mio. Euro sowie ein operatives EBIT von mehr als 166 Mio. Euro. Daraus würde ein operatives Ergebnis je Aktie (EPS) von 0,51 Euro resultieren, trotz einer erneut erhöhten durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien von 160,5 Mio. Stück. Der operative Cashflow soll 260 Mio. Euro erreichen und damit erneut den deutlich über Plan liegenden Wert des Vorjahres nochmals übertreffen.

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31.03.2022