Solarboom: PV-Ausbau in der Schweiz erreicht 2023 neuen Zubau-Rekord
Zürich, Schweiz – In der Schweiz hat der Photovoltaik-Ausbau im Jahr 2023 weiter angezogen und nach Schätzungen des Solarverbandes Swissolar einen Rekordzubau von rund 1.500 MW erreicht. Gegenüber dem Vorjahr 2022 entspricht das einem Marktwachstum von fast 40 Prozent (Zubau 2022: 1.083 MW).
Die zum Jahresende 2023 installierte PV-Gesamtleistung in der Schweiz beläuft sich damit auf über 6.200 MW. Laut Swissolar könnten mit dieser PV-Leistung im Jahr 2024 insgesamt rund 6 TWh (Mrd. kWh) Solarstrom erzeugt werden und bereits im kommenden Jahr die Schwelle von 10 Prozent Solarstrom am gesamten Jahresstromverbrauch der Schweiz erreicht werden. Ursprünglich hatte Swissolar diese Marke im Jahr 2011 als Ziel für das Jahr 2025 ausgegeben.
Als Basis für die Swissolar-Schätzung dienen die Anmeldezahlen bei der Förderstelle Pronovo sowie Rückmeldungen aus dem Markt. Die Auswertung zeigt, dass sowohl die Märkte für kleinere als auch für größere Anlagen stark gewachsen sind. Im Bereich der Großanlagen sorgte insbesondere die Einführung der neuen Förderung für Anlagen ohne Eigenverbrauch (die sogenannte hohe Einmalvergütung) für zusätzlichen Schub, so der Verband.
Ein weiterer starker Treiber für den Zubau war wie schon im Jahr 2022 der vergleichsweise hohe Strompreis. Zusätzlich unterstützte die zunehmende Zahl von Elektro-Fahrzeugen und Wärmepumpen den Einsatz von Photovoltaik, da es das Ziel vieler Betreiber ist, den zusätzlichen Strombedarf selbst zu erzeugen.
Für 2024 geht Swissolar von einem weiteren Marktwachstum von mindestens 10 Prozent aus. Damit sieht der Verband die Schweiz auf Kurs, um den erforderlichen Jahreszubau von über 2.000 MW ab 2027 zu erreichen. Diesen brauche es, damit Solarstrom seinen Beitrag zum Ziel von 35 TWh Strom aus neuen erneuerbaren Energien gemäß Mantelerlass erreichen könne, so der Solarverband.
© IWR, 2026
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