Wasserstoff-Technologie: Sunfire sammelt 109 Millionen Euro bei Investoren ein
Dresden - Der Wasserstoff-Markt zur Dekarbonisierung der Wirtschaft entwickelt sich in Europa mit hohem Tempo. Von dem erkennbaren Trend zur Industrialisierung will auch der Hersteller von Elektrolyseuren, die Sunfire GmbH, profitieren.
In dieser schnell wachsenden Marktphase stellt ein Konsortium aus Investoren dem Dresdener Unternehmen 109 Mio. Euro für die Industrialisierung seiner Elektrolyse-Technologien zur Verfügung. Neben den Lead-Investoren Lightrock und Planet First Partners engagieren sich auch Carbon Direct Capital Management und HydrogenOne Capital sowie bestehende Investoren.
Es ist noch nicht lange her, da hat Sunfire die Skalierungspläne verkündet. Bis 2023 wird das Unternehmen in Deutschland eine Produktionsstätte für alkalische Elektrolyseure mit einer Kapazität von 500 MW pro Jahr aufbauen. Ein weiterer Ausbau auf 1 GW pro Jahr ist bereits in Planung.
Gleichzeitig wird die Entwicklung der Hochtemperatur-Elektrolyseure (SOEC) von Sunfire forciert. Der Vorteil der Sunfires SOEC-Elektrolyseure liegt darin, dass in nur einem einzigen Schritt ein Synthesegas hergestellt werden kann. Daraus können anschließend Produkte wie Kerosin, Diesel oder Wachse erzeugt und fossile Ausgangsstoffe wie Erdöl, Erdgas und Kohle ersetzt werden.
Die 2010 gegründete Sunfire GmbH ist ein Elektrolyse-Unternehmen, das industrielle Elektrolyseure basierend auf den Alkali- und Festoxidtechnologien (SOEC) entwickelt und produziert. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 270 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Norwegen und der Schweiz.
© IWR, 2026
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