Warnung vor Handelskrieg: Chinesische PV-Produzenten reagieren auf US-Importzölle
Suntech warnt vor Handelskrieg
Der Modulhersteller Suntech Power teilte mit, mit dem Department of Commerce zusammenarbeiten zu wollen, um zu zeigen, dass die Zölle nicht gerechtfertigt seien. Suntech-Finanzchef Andrew Beebe bezeichnete die Zölle als schädliche Handelsbarrieren. Er hoffe auf einen konstruktiven Dialog zwischen den USA, China und anderen betroffenen Ländern, um einen „solaren Handelskrieg“ zu verhindern. Man brauche Wettbewerb und Innovation, keine Vergeltungsmaßnahmen, so Beebe.
Reaktionen an der Börse: US-Hersteller profitieren
Die Aktienkurse von Yingli und Suntech fallen im heutigen Handel bislang um sechs beziehungsweise 3,6 Prozent zurück. Der Kurs von SolarWorld, dem Hauptinitiator der Klage zur Einführung der Zölle und Solarproduzent mit erheblichen Produktionskapazitäten in den USA, klettert hingegen fast 16 Prozent. Die Aktien der US-Solar-Hersteller First Solar (+8,6 Prozent) und SunPower (+12,8 Prozent) profitieren von dieser Entscheidung ebenfalls kräftig.
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