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Ja Solar ergattert Auftrag in Israel

Shanghai – Ja Solar hat Photovoltaikmodule mit einer Kapazität von fünf Megawatt (MW) nach Israel geliefert. Dort errichtet die Ralco Energy eine Freiflächenanlage. Für die Chinesen ist vor allem die Erschließung eines neuen Marktes wichtig.

“Der Gewinn dieses Auftrags ist ein weiterer Schritt, um in aufstrebenden Solarmärkten Fuß zu fassen”, sagte Ja-Solar-Chef Baofang Jin laut Pressemitteilung vom Dienstag. Aufgrund der limitierten Fläche für Installationen sei der Einsatz von sehr leistungsfähigen Solarmodulen notwendig.

Möglicherweise tun sich für Ja Solar neue Möglichkeiten in Israel auf – auch wenn der Markt verhältnismäßig klein ist. Ralco Energy jedenfalls kann sich weitere Projekte vorstellen, sagte Vorstandschef Ofir Ruziak: „Wir freuen uns darauf, die Zusammenarbeit zukünftig zu intensivieren.“

Neue Märkte gesucht
Chinas Solarmodulhersteller suchen fieberhaft nach Absatzmärkten abseits von Europa und den USA, die den Zugang zuletzt erschwert haben. Hoffnungen werden dabei einerseits auf die Heimat gesetzt, wo Ja Solar erst kürzlich den Erhalt eines Auftrags mit einem Volumen von 96 MW meldete. Zudem greift die Regierung den Herstellern unter die Arme – aktuell mit Mehrwertsteuer-Rückerstattungen. Daneben stehen vor allem Märkte wie Japan und Indien im Fokus.

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© IWR, 2013

02.10.2013

 



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