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Bolivien steigt in PV-Nutzung ein

Berlin – In Bolivien gibt es kein einziges PV-Kraftwerk – bis jetzt. Denn die bolivianische Regierung hat bekannt gegeben, in ein Kraftwerk investieren zu wollen.

Das millionenschwere Projekt soll den Dieselverbrauch senken und einem größeren Anteil der Bevölkerung Zugang zu Elektrizität ermöglichen.

Projekt zur Integration der Photovoltaik in Bolivien
Wie die Exportinitiative Erneuerbare Energien des Bundeswirtschaftsministeriums mitteilt, sollen insgesamt elf Millionen US-Dollar in das Projekt fließen. Das Solarkraftwerk mit einer geplanten Leistung zwischen vier und fünf Megawatt (MW) soll in der Region Pando an der Grenze zu Brasilien entstehen und zwischen August und September 2014 ans Netz angeschlossen werden.
Der Bau des Kraftwerks ist nach Angaben von Minister Juan Ramòn Quintana Teil eines mehrstufigen Plans zur Integration der Photovoltaik in der Region. In der zweiten Phase soll eine ähnliche Anlage gebaut werden, in der letzten Phase ist vorgesehen, Wohnhäuser in ländlichen und abgelegenen Gebieten mit PV-Aufdachanlagen auszustatten.

35 Prozent der Bevölkerung noch ohne Netz
Zurzeit haben nach Angaben der Exportinitiative nur 65 Prozent der Bevölkerung der Region Pando Zugang zum Stromnetz. Dieser Anteil soll nach Inbetriebnahme der Anlage auf 80 Prozent steigen und damit der durchschnittlichen Elektrifizierungsrate Boliviens entsprechen.
Die Finanzierung der Projekte stammt zu 60 Prozent aus Dänemark und erfolgt im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung zwischen beiden Ländern. Die übrigen Kosten werden von der bolivianischen Regierung übernommen.

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24.01.2014

 



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