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Innogy bekommt Auszeichnung für Galapagos-Windpark

Essen - Der deutsche Energiekonzern Innogy ist für ein Windenergieprojekt auf den Galapagosinseln mit dem National Energy Globe Award of Ecuador ausgezeichnet worden. Eine Ehrung für die langjährige langjährige Arbeit der GSEP-Initiative, hinter der Innogy gemeinsam mit American Electric Power steht.

Die GSEP-Initiative erhielt die Auszeichnung für die Planung und den Bau von drei Windkraftanlagen auf der Pazifik-Insel, die politisch zu Ecuador gehört und als Unesco-Weltnaturerbe eingestuft ist. Der Windpark mit einer installierten Leistung von 2,4 Megawatt (MW) liefert seit 2007 rechnersich genug Strom für rund 6.000 Einwohner.

Windpark und PV-Anlagen decken 30 Prozent des Strombedarfs

Der Windpark ist das erste und das am längsten betriebene Windkraftprojekt in Ecuador. Seit der Inbetriebnahme arbeiten die drei jeweils 0,8 MW großen Turbinen zuverlässig und haben mehr als 26 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom an die Kunden auf San Cristóbal geliefert. Damit wurden rechnerisch Emissionen in Höhe von mehr als 21.000 Tonnen CO2 im Vergleich zu einer nur auf Diesel basierenden Stromversorgung vermieden, teilt Innogy mit. Zusammen mit zwei jeweils sechs Kilowatt großen Photovoltaikanlagen, die auch von der GSEP-Initiative installiert wurden, deckt der Windpark rund 30 Prozent des Strombedarfs auf der Hauptinsel San Cristóbal.

Das Projekt hat seit 2007 mehr als 3,4 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Es ist offiziell bei den Vereinten Nationen als Klimaschutzprojekt im Rahmen des Clean Development Mechanism (CDM) des Kyoto-Protokolls registriert.

Dekarbonisierung und Dezentralisierung des Energiesystems

Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der Innogy SE, erklärte: „Innogy setzt sich für die Schaffung eines nachhaltigen Energiesystems ein, um die Welt für uns und künftige Generationen lebenswert zu machen. Unser Windprojekt auf den Galapagos-Inseln ist klein, aber ein perfektes Beispiel dafür, wie wir diesen Auftrag leben: Es geht um Dekarbonisierung und Dezentralisierung des Energiesystems, um Nachhaltigkeit und Artenschutz sowie eine enge Zusammenarbeit mit Partnern.”

Durchgeführt wurde das Projekt mit der Unterstützung und in Zusammenarbeit mit der United Nations Foundation, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen UNDP, der Regierung von Ecuador und der lokalen Energieunternehmen Eolicsa und Elecgalapagos.

© IWR, 2017

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