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VSB erhält weiteren Projektzuschlag in Tunesien

© Fotolia© FotoliaNîmes, Dresden – Bis 2030 soll die Stromerzeugung Tunesiens zu 30 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Im Zuge der von der Regierung ausgeschriebenen Projekte verbucht die VSB Gruppe jetzt einen weiteren, wichtigen Erfolg.

Der Ausbau der Solar- und Windenergie zählen im Rahmen der energiestrategischen Ausrichtung des nordafrikanischen Landes zu den wichtigsten Zielen der Energiewende. Auf beiden Gebieten konnte die VSB Gruppe über ihr tunesisches Tochterunternehmen VSB Energies Nouvelles in den ersten Monaten des Jahre 2019 bereits punkten.

VSB errichtet 10 MWp Solarpark in Tunesien
Die Regierung von Tunesien möchte den Ausbau erneuerbarer Energien forcieren. Aufgrund der hervorragenden Solarstrahlungsverhältnisse mit ca. 3.000 Sonnenstunden pro Jahr ist dabei der Ausbau der Solarenergie von hoher Bedeutung. Für das Jahr 2030 sieht die Regierung eine installierte Leistung von 1.500 MW für Photovoltaikanlagen und von 460 MW für Solarthermische Kraftwerke zur Stromerzeugung vor.

Im Rahmen der Solarausschreibung ist des dem VSB Tochterunternehmen VSB Énergies Nouvelles jetzt erneut gelungen, einen Zuschlag zu erhalten. Die tunesische Regierung hat VSB die Genehmigung zum Bau eines 10 Megawatt peak (MWp) Solarparks erteilt. Dazu wird VSB mit dem staatlichen Energieversorger Société tunisienne de l´léctricité et du gaz (STEG) einen langfristigen Stromvertrag (Power purchase agreement – PPA) abschließen. Der Standort des Solarparks befindet sich in Lassouda im Bezirk Sidi Bouzid in Zentraltunesien.

VSB mit 30 MW Windpark in Tunesien erfolgreich
Bereits im Januar 2019 konnte sich VSB Energies Nouvelles im Ausschreibungsverfahren durchsetzen und hat den Zuschlag für das Projekt „El Bethia Windfarm“ in der Nähe von Tunis erhalten. Der Park mit einer Leistung von 30 MW wird aus 6 Windenergieanlagen mit einer Leistung von jeweils 5 MW bestehen und an einem Standort etwa 70 km vor Tunis errichtet. VSB erwartet eine Produktion von etwa 110 Millionen kWh, was fast 3.700 Volllaststunden entspricht. Stromabnehmer ist auch hier der staatliche Energieversorger STEG (Société tunisienne de l´léctricité et du gaz), mit dem VSB einen Liefervertrag (Power purchase agreement – PPA) über 20 Jahren Laufzeit schließen wird.

Mit dem Zuschlag für das Windenergie- und Solarprojekt ist der Markteintritt für VSB in Tunesien rundum gelungen, VSB strebe an, die Energiewende auch in Tunesien voranzutreiben, so Marko Lieske, Geschäftsführer der VSB Holding GmbH mit Sitz in Dresden. Als neuer Akteur in Tunesien sei es für das Team etwas ganz besonderes, ein zweites Projekt dieser Größenordnung zu gewinnen, so Lieske weiter.

Tunesien – EE-Markt mit großem Potenzial
VSB sieht für den tunesischen EE-Markt ein sehr großes Potenzial und langfristig einen hohen Energiebedarf. Der politische Wille und die damit ambitionierten Ziele der Regierung signalisieren die Öffnung des tunesischen Marktes für die Erneuerbaren Energien. Ähnlich wie in Marokko erwartet VSB auch in Tunesien große geopolitische und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten, insbesondere auch aufgrund der Nähe zu Europa.

VSB geht von künftig von weiteren Ausschreibungen aus, an denen das Unternehmen aufgrund der exzellenten Standortbedingungen (sowohl im Wind als auch im Bereich PV) auch teilnehmen wird. Insgesamt plant VSB nach eigenen Angaben Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 200 MW.

Für den weiteren Projekterfolg sieht sich VSB gut positioniert. VSB ist seit 4 Jahren mit einem erfahrenen Team vor Ort und kennt daher die landesspezifischen Gegebenheiten. In den vergangenen Jahren sei es gelungen, sich ein gutes Netzwerk aufzubauen, was für weitere Projekterfolge unumgänglich ist, ergänzt VSB Geschäftsführer Lieske.

© IWR, 2019


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