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DLR und Uni Oldenburg gründen Virtuelles Institut für Energiemeteorologie

Stuttgart/Oberpfaffenhofen/Oldenburg - Die vielfältigen Einflüsse von Wetter und Klima auf die Energieversorgung wollen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Universität Oldenburg künftig näher unter die Lupe nehmen. Dazu haben die Forschungseinrichtungen gemeinsam das Virtuelle Institut für Energiemeteorologie (vIEM) gegründet. Die Energiemeteorologie verknüpft Know-how und Methoden aus der Meteorologie mit physikalisch-technischen Verfahren zur Charakterisierung von Energietechnologien. Ziel dieses interdisziplinären Ansatzes ist es, Energieversorgungssysteme unter dem Einfluss der schwankenden Energieflüsse von Sonne und Wind zu beschreiben. U.a. mit Hilfe von Satellitendaten und Computermodellen wollen die Forscher das zu erwartende Angebot an erneuerbarer Energie im Rahmen von Energiewettervorhersagen ermitteln. Ebenso auf der Agenda des neuen Instituts steht die Untersuchung von Wechselwirkungen zwischen Energienutzung und Klimasystem: In diesem Zusammenhang soll Fragen nachgegangen werden wie: Kann die Energienutzung das lokale Klima beeinflussen? Wird der globale Klimawandel Folgen für die Nutzung von Sonnen- und Windenergie haben?

Die Partner des Virtuellen Instituts für Energiemeteorologie sind:


  • Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

  • Institut für Physik, Abteilung Energie- und Halbleiterforschung (EHF)

  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

  • Institut für Physik der Atmosphäre (IPA), Oberpfaffenhofen

  • Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum (DFD), Oberpfaffenhofen

  • Institut für Technische Thermodynamik (TT), Stuttgart

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Der Aufbau von Virtuellen Instituten wird durch die Helmholtz-Gemeinschaft mit 720.000 Euro über drei Jahre gefördert.


Quelle: iwr/27.04.05/

27.04.2005

 



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