Solarbranche.de

Branchenportal für die Solarenergie

Fotolia 36745099 1280 256

350 MWp PV-Portfolio: AMPYR und Rabobank vereinbaren Finanzierungspaket - Capcora unterstützt

© Capcora© Capcora


Frankfurt am Main - AMPYR Solar Europe hat mit der Rabobank erfolgreich eine Rahmenprojektfinanzierungsfazilität in Höhe von 200 Millionen Euro (Mio. Euro) abgeschlossen. Dieser Abschluss ermöglicht dem Solarparkentwickler und unabhängigen Stromproduzent (IPP) den Bau und Betrieb von Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 350 MWp in ganz Europa.

Für AMPYR stellt der Abschluss einen wichtigen Meilenstein dar, um das Unternehmensziel zu erreiche, einer der führenden europäischen IPPs zu werden.

Die Fazilität soll sofort in Anspruch genommen werden, um drei PV-Anlagen in den Niederlanden zu finanzieren, weitere sollen später in 2023 folgen. Die Standorte der ersten drei zu errichtenden Projekte liegen in den Gemeinden Echt-Susteren, Tinte und Venray in den Niederlanden. Die Bauarbeiten sollen in Kürze beginnen, wobei der kommerzielle Betriebstermin (COD) für alle drei Vermögenswerte im ersten Quartal 2024 erwartet wird.

„Für uns ist es sehr wichtig, einen Partner wie die Rabobank zu finden. Wir brauchen einen führenden Akteur auf dem Projektfinanzierungsmarkt, der auch ein Gespür für die Bedürfnisse der lokalen Gemeinden hat, die an der grünen Energiewende teilnehmen“, begrüßt AMPYR Solar Europe Finanzvorstand Dhruv Menon den Vertragsabschluss. Die einzigartige globale und dennoch lokale Präsenz der Rabobank habe es AMPYR ermöglicht, maßgeschneiderte Partnerschaftslösungen für lokale Gemeinden und lokale Energiekonzerne anzubieten, so Menon weiter.

Unterstützt wurde AMPYR Solar Europe bei der Sicherung des Finanzpaketes durch das in Frankfurt ansässige Beratungsunternehmen Capcora. Die Anwaltskanzlei Osborne Clarke leistete rechtlichen Unterstützung für AMPYR Solar Europe, während Rabobank diesbezüglich von Clifford Chance vertreten wurde.

Zusätzlich zu den im Bau befindlichen Anlagen verfügt AMPYR Solar Europe über eine Entwicklungspipeline von über 1.000 MWp (1 GWp) in den Niederlanden und eine Gesamtpipeline von über 6.000 MWp (6 GWp) einschließlich Projekten in Deutschland und Großbritannien.

© IWR, 2024

14.06.2023