Dekarbonisierung: Statkraft liefert Windstrom für belgische Solvay in Finnland
Brüssel - Das norwegische Wasserkraftunternehmen Statkraft hat mit der belgischen Solvay für deren finnischen Standort einen Stromabnahmevertrag (PPA) abgeschlossen. Der Vertrag ermöglicht es der Solvay-Gruppe, ihren Standort Voikkaa in Finnland zu 100 Prozent mit Strom aus dem Windpark Pajuperankangas zu versorgen.
Der grüne Windstrom trägt zur Dekarbonisierung der Wasserstoffperoxidproduktion am finnischen Standort und zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele von Solvay bei.
"Im Einklang mit dem Nachhaltigkeitsplan der Gruppe, Solvay One Planet, hat Solvay Peroxides das Ziel, bis 2040 weltweit kohlenstoffneutral zu werden", sagte Marco Giannuzzi, Business Director Emea bei Solvay Peroxides. "Wir freuen uns, dass wir mit diesem PPA einen wichtigen Schritt zur Verringerung der Umweltauswirkungen unseres finnischen Standorts machen und damit den Bedürfnissen unseres Planeten und unserer Kunden gerecht werden."
Solvay Chemicals Finland Oy stellt seit 1972 Wasserstoffperoxid für Bleichanwendungen her und ist ein strategisch wichtiger Standort für Solvay. Die neue PPA ist ein wichtiger Schritt zur Dekarbonisierung der Anlage.
Der Stromabnahmevertrag mit Statkraft ist das jüngste Vorhaben in einer Reihe von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien, die Solvay im Rahmen seiner Bemühungen um die Erreichung der in der Solvay-One-Planet-Nachhaltigkeits-Roadmap für 2030 festgelegten Ziele durchführt. Das übergeordnete Ziel lautet, bis 2050 in allen Geschäftsbereichen von Solvay Kohlenstoffneutralität zu erreichen.
© IWR, 2026
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