Elektro-Hochlauf: Mercedes-Benz bestellt große Mengen Lithium bei Rock Tech Lithium
Stuttgart - Mercedes-Benz plant, wo immer es die Marktbedingungen zulassen, bis zum Jahr 2030 nur noch Elektrofahrzeuge zu verkaufen. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, werden neue Rohstoffquellen erschlossen.
Die Mercedes-Benz AG hat in diesem Zuge eine Liefervereinbarung über hochwertiges Lithium mit dem kanadisch-deutschen Start-up Rock Tech Lithium Inc. bekannt gegeben. Ziel der Vereinbarung ist es, die Rohstoffe für die Batterieproduktion im Rahmen der strategischen Direktbeschaffung zu sichern. Der Abschluss ermöglicht es dem Stuttgarter Unternehmen, die Batteriepartner mit hochwertigem Lithiumhydroxid zu beliefern, um die Produktion von vollelektrischen Fahrzeugen schnell zu steigern, teilten die Stuttgarter mit.
Als Teil dieser Vereinbarung mit Rock Tech wird die Mercedes-Benz Lieferkette Lithiumhydroxid aus dem Rock Tech-Konverter im brandenburgischen Guben erhalten. Dieses hochwertige Lithiumhydroxid wird für die Herstellung von Mercedes-Benz Lithium-Ionen-Batterien benötigt.
"Diese beträchtliche Menge an Lithiumhydroxid von Rock Tech wird Mercedes-Benz helfen, die Lokalisierung der europäischen Produktion modernster Batteriezellen voranzutreiben. Die durchschnittlich 10.000 Tonnen Lithium pro Jahr spielen neben weiteren geplanten Partnerschaften eine Schlüsselrolle bei der Sicherung der Lithiumversorgung für unsere Batterieproduktion in Europa", sagt Markus Schäfer, Vorstandsmitglied der Mercedes-Benz Group AG, Chief Technology Officer, verantwortlich für Entwicklung und Einkauf.
Die jährliche Menge an Lithiumhydroxid reicht für die Herstellung von rund 150.000 vollelektrischen Fahrzeuge pro Jahr.
Das Lithium wird nach Angaben von Mercedes-Benz ausschließlich von Minen bezogen, die nach dem Bergbaustandard der Initiative for Responsible Mining Assurances (IRMA) auditiert wurden. Beide Partner arbeiten zudem gemeinsam an einem Fahrplan für die CO2-neutrale Produktion von Lithiumhydroxid bis 2030.
© IWR, 2026
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