Energiepartnerschaft: Deutsch-Algerische Gespräche über Wasserstoff-Pipeline und Solarausbau
Algier - In Algier ist gestern der fünfte deutsch-algerische Energietag eröffnet worden. Dieser Austausch, der regelmäßig seit 2018 ausgerichtet wird, markiert in diesem Jahr einen besonders wichtigen Meilenstein in der Zusammenarbeit beider Länder, teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit.
Im Zentrum der Debatte steht der geplante Um- und Ausbau des Gaspipelinekorridors für Wasserstoff von Algerien über Tunesien, Italien und Österreich nach Süddeutschland. Algerien beabsichtigt, ein wichtiger Produzent von grünem Wasserstoff zu werden. Ziel ist es, bis zu zehn Prozent des europäischen Bedarfs abzudecken. Darüber hinaus hat der beschleunigte Ausbau der Solarenergie in Algerien mit zwei Großausschreibungen im Jahr 2023 neue Dynamik erhalten.
An dem 5. deutsch-algerischen Energietag nehmen dieses Jahr rund 300 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung beider Länder sowie weiterer Partner, insbesondere Österreich, Italien und der Europäischen Kommission teil.
© IWR, 2026
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