Energiepartnerschaft: Deutsch-Algerische Gespräche über Wasserstoff-Pipeline und Solarausbau
Algier - In Algier ist gestern der fünfte deutsch-algerische Energietag eröffnet worden. Dieser Austausch, der regelmäßig seit 2018 ausgerichtet wird, markiert in diesem Jahr einen besonders wichtigen Meilenstein in der Zusammenarbeit beider Länder, teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit.
Im Zentrum der Debatte steht der geplante Um- und Ausbau des Gaspipelinekorridors für Wasserstoff von Algerien über Tunesien, Italien und Österreich nach Süddeutschland. Algerien beabsichtigt, ein wichtiger Produzent von grünem Wasserstoff zu werden. Ziel ist es, bis zu zehn Prozent des europäischen Bedarfs abzudecken. Darüber hinaus hat der beschleunigte Ausbau der Solarenergie in Algerien mit zwei Großausschreibungen im Jahr 2023 neue Dynamik erhalten.
An dem 5. deutsch-algerischen Energietag nehmen dieses Jahr rund 300 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung beider Länder sowie weiterer Partner, insbesondere Österreich, Italien und der Europäischen Kommission teil.
© IWR, 2026
NRW will PV-Ausbau beschleunigen: NRW startet neue Koordinierungsstelle für Freiflächen-Photovoltaik
Katherina Reiches umstrittene Energiepläne: Bundeskabinett beschließt EEG-Novelle 2027 und Netzanschlusspaket – endgültiger Gesetzestext steht noch aus
BGH-Grundsatzurteil zu Klimaanlagen: BGH stärkt Anspruch auf Einbau von Klima-Splitgeräten in Eigentumswohnungen
EnBW fokussiert sich auf Deutschland-Geschäft: EnBW verkauft schwedisches Wind- und Solarunternehmen an Eurowind Energy
Neue Förderrunde für THWS-Wasserstoffflugzeug: THWS und Kasaero erhalten Bundesförderung für Antriebsentwicklung – Zulassung für „Taifun" läuft
Das könnte Sie auch noch interessieren
Windenergie in Frankreich - Stromerzeung und Strom-Mix
Stromtarife-Haushalte vergleichen - strompreisrechner.de
Energieberufe.de - Das digitale Berufslexikon der Energiewirtschaft
24.10.2023



