Forschung: 80 Millionen Euro Förderung für E-Autos mit Strom-Rückeinspeisung
Berlin - In Zukunft sollen Elektroautos nicht nur Strom aus dem Netz zum Laden der Batterie nutzen, sondern bei Bedarf auch elektrische Energie aus der Batterie ins Netz einspeisen können. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) stellt 80 Millionen Euro für die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bereit, damit die Elektromobilität mit den Strommärkten verbunden werden können.
Die Schwerpunkte der Projekte liegen auf Lösungen für bidirektionales Laden und den elektrifizierten Schwerlastverkehr. Beim bidirektionalen Laden kann die Batterie des E-Autos das Netz im Bedarfsfall stabilisieren und Strom ins Netz rückeinspeisen. Ziel ist es, den Bedarf für einen Netzausbau zu reduzieren und E-Autos während der Stillstandzeiten als Speicher genutzt werden können.
Die Förderung ist auf die Schwerpunkte "bidirektionale Flottenkraftwerke 2025“, "resiliente 'low-cost' ProsumerLadeinfrastrukturen für Eigenheime, Quartiere, gewerbliches Depot-Laden und öffentliche Hochleistungs-Ladezentren in Agglomerationsräumen und entlang von Autobahnen und Fernstraßen“ und "Produkte und Produktionsprozesse für eine erfolgreiche Transformation zur Elektromobilität".
Unternehmen, Gebietskörperschaften, Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung, Universitäten oder sonstige Forschungseinrichtungen können bis zum 30. September 2022 Projektskizzen einreichen.
© IWR, 2026
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