HyFri-Projekt: Landkreis Friesland setzt auf emissionsfreien ÖPNV mit Wasserstoffbussen
Sande-Gödens - Der Landkreis Friesland legt mit dem ÖPNV-Projekt „HyFri“ zum Einsatz von zunächst fünf Wasserstoffbussen den Grundstein für den Aufbau einer lokalen Wasserstoffwirtschaft.
Betankt werden die Busse an einer neuen Wasserstofftankstelle, die verkehrsgünstig in Schortens errichtet werden soll. Betrieben werden soll die Tankstelle von einer neuen Betreibergesellschaft, die von den Partnern Weser-Ems Busverkehr GmbH, EWE AG und der Unternehmensgruppe Gödens eigens gegründet wird. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen des Projektes Hyways for Future gefördert.
Die Beschaffung der Busse wird unter Vorbehalt der Förderzusage ebenfalls durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert und deren Betrieb mit Mitteln des Landkreises Friesland unterstützt.
„Mit der Etablierung einer regionalen, grünen Wasserstoffproduktion leisten wir einen sehr großen Beitrag zur Reduktion von CO2, stärken zugleich die lokale Wirtschaft und schützen unsere Natur für die Menschen, die hier leben, für Touristen sowie für kommende Generationen. Ich freue mich, dass wir hervorragende Partner aus der Wirtschaft gefunden haben, um gemeinsam ins Wasserstoffzeitalter aufzubrechen“, begrüßt Landrat Sven Ambrosy das Projekt.
„Grüner Wasserstoff ist als Energieträger und Rohstoff ein zentraler Baustein der Energiewende und engagierte Unternehmen eine wichtige Voraussetzung für die Erreichung der deutschen Ziele in der Nationalen Wasserstoffstrategie bis 2040“, so Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies, der das Projekt unterstützt. Der erste Schritt sei oft der schwierigste. Das ÖPNV-Projekt im Landkreis Friesland gehe ihn und markiere damit den Start für den weiteren Ausbau der Wasserstoffwirtschaft in der Region.
Für den Energiedienstleister EWE ist durch den Betrieb der Busse ein relevanter Abnehmer für die Tankstelle gefunden. Im Landkreis Friesland such EWE jetzt aktiv nach weiteren Partnern als Nutzer der Wasserstofftankstelle, um mittelfristig mit der lokalen, bedarfsgerechten Produktion beginnen zu können.
© IWR, 2026
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