Leitfaden: Betreibermodelle für solare Wärmenetze in Energiedörfern
Stuttgart - Derzeit gibt es mindestens 13 Energiedörfer mit solarunterstützten Wärmenetzen in Deutschland, und über ein Dutzend weitere Projekte sind in Bau oder Planung.
Dass dabei sehr unterschiedliche Wege zum Erfolg führen können, zeigt die neue 16 seitige Ausarbeitung „Energiedörfer mit erneuerbarer Wärmeversorgung – Modelle für den erfolgreichen Betrieb von Wärmenetzsystemen“. Sie stellt am Beispiel von sieben existierenden Energiedörfern Modelle für den erfolgreichen Betrieb vor.
Die Ausarbeitung ist im Rahmen des Forschungsprojektes Solnet 4.0 unter Federführung des Steinbeis Forschungsinstituts Solites, Stuttgart, als neues Infoblatt erschienen. Es stellt sieben beispielhafte Ortschaften vor, die ganz unterschiedliche Modelle für den Betrieb ihres Wärmenetzes auf Basis erneuerbarer Energien aufgebaut haben. Die Erfahrungsberichte beschreiben die Projektentstehung und was die Initiatoren zur Wahl ihres jeweiligen Betreibermodells bewegt hat. Die Betreiber erklären, welche Aufgaben sie haben und welche Vor- und Nachteile sie für die Zukunft sehen.
Das Projekt Solnet 4.0 wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie Unternehmen der Solarthermiebranche gefördert. Projektpartner sind der AGFW - Effizienzverband für Wärme, Kälte, KWK, das Steinbeis Forschungsinstitut Solites, die Bröer & Witt GbR und das Hamburg-Institut.
© IWR, 2026
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22.09.2020



