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Lichtblick setzt auf Eigenerzeugung: Lichtblick startet Bau von 10,2-GWh-Solarpark in Bad Zwischenahn

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Hamburg – Der Energieversorger LichtBlick hat in Niedersachsen den Bau eines neuen Solarparks in Bad Zwischenahn begonnen. Auf einer Fläche von 7,4 Hektar sollen rund 14.000 Solarmodule installiert werden. Die erwartete jährliche Stromerzeugung liegt bei etwa 10,2 GWh und entspricht rechnerisch dem Bedarf von mehr als 3.000 Haushalten.

Mit dem Projekt setzt LichtBlick den Ausbau eigener Erzeugungskapazitäten fort. Nach Unternehmensangaben handelt es sich bereits um das vierte Solarprojekt innerhalb von 15 Monaten. Die Entwicklung der Anlage übernahm die Tochtergesellschaft SolarBlick, während der EPC-Bereich des Hamburger Unternehmens Greentech GmbH die technische Umsetzung verantwortet.

„Der Ausbau erneuerbarer Energien entscheidet ganz konkret über Versorgungssicherheit, Preise und Klimaschutz“, sagte Jan Heinzelmann, Director Green Assets bei Lichtblick.

Das Projekt reiht sich in eine wachsende Zahl kleiner bis mittelgroßer PV-Vorhaben ein, mit denen Versorger in Deutschland zunehmend eigene Erzeugungsportfolios aufbauen und sich stärker entlang der Wertschöpfungskette der Stromerzeugung positionieren. Parallel gewinnt die Kombination aus Projektentwicklung und EPC-Umsetzung innerhalb integrierter Geschäftsmodelle an Bedeutung.

Lichtblick gehört seit 2017 zum niederländischen Energiekonzern Eneco und erzielte im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von 1,54 Mrd. Euro. Vor dem Hintergrund steigender Investitionen in dezentrale Solarerzeugung und Eigenversorgung ist der weitere Ausbau eigener Parks ein strategischer Schritt zur Absicherung von Grünstrommengen im Endkundengeschäft.

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11.06.2026