Mit 150 Millionen Euro gegen Gasheizungen: Aira beschleunigt Wärmepumpen-Ausbau in Europa mit frischem Kapital
Stockholm (Schweden) - Das schwedische Clean-Energy-Tech-Unternehmen Aira hat eine Eigenkapitalfinanzierung in Höhe von 150 Millionen Euro abgeschlossen, um die Elektrifizierung der privaten Wärmeversorgung in Europa zu beschleunigen. Die Mittel stammen von den bestehenden Investoren Altor, Kallskär, Kinnevik, Lingotto und Temasek.
Seit dem Marktstart im Juni 2023 expandierte Aira nach Deutschland, Italien und Großbritannien und erwartet ein jährliches Verkaufsvolumen von 200 Millionen Euro. Das Unternehmen bietet ein Komplettpaket aus Wärmepumpen, Finanzierung, Service und einer 15-jährigen Garantie. Derzeit beschäftigt Aira 1.200 Mitarbeitende, betreibt 18 regionale Hubs und vier Schulungszentren für Fachkräfte.
„Diese Finanzierung zeigt das starke und langfristige Vertrauen unserer Investoren. Sie versetzt uns in die Lage, unsere Mission, Europa von Gas unabhängig zu machen, mit voller Kraft weiterzuverfolgen“, erklärte CEO Peter Prem.
Das neue Eigenkapital soll in den Ausbau der Produktionskapazitäten in Wrocław (Polen), die Weiterentwicklung des Produktportfolios im schwedischen Forschungszentrum sowie in die Vertiefung der Marktpräsenz und in strategische Partnerschaften investiert werden.
Mit 130 Millionen Gasheizungen in europäischen Haushalten ist die private Wärmeversorgung laut Aira der drittgrößte CO2-Emittent Europas. Der Umstieg auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe könne Heizkosten um bis zu 40 % senken und bei Ökostromtarifen die Emissionen um bis zu 100 % reduzieren.
„Mit unserem vertikal integrierten Modell und unseren erstklassigen Produkten ist Aira ideal positioniert, um die Energieversorgung von Haushalten in Europa zu transformieren. Wir stehen erst am Anfang. Aira ist bereit, die Energiewende anzuführen – Haus für Haus“, so Prem weiter.
© IWR, 2026
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